Bővebb ismertető
Astrologie, was sie warDiese Abhandlung ist weder eine Anklage- noch eine Verteidigungsschrift, weder ein geschlossenes Lehrbuch noch eine angestrengte Suche von Unstimmigkeiten in den herrschenden Meinungen für oder gegen Astrologie. Sie will vielmehr darstellen, was der Mensch von heute nach einiger Kenntnis der Sache davon halten kann. Diese etwas Geduld erfordernde Aufgabe heißt also, altüberlieferte Inhalte in einem fortgeschrittenen Bewußtsein zu spiegeln, zu prüfen. Gemessen am Alter der Astrologie glaubt man leicht, es handle sich um eine fertige Lehre, die für alles eine Lösung bereithält und deshalb in Bausch und Bogen anzunehmen oder zu verwerfen sei. Greifen wir jedoch den Gedanken unter neuen Gesichtspunkten wieder auf, so stellen sich zahllose Fragen, die beantwortet sein wollen. Je tiefer man eindringt, um so schwerer wird ein einfaches Ja oder Nein. Wie kommt es denn, daß denkende und wissenschaftlich gebildete Menschen sowohl bei denen, die begeistert für Astrologie eintreten, als auch bei denen, welche sie erbittert bekämpfen, zu finden sind? Es kann ja nicht nur daran liegen, daß eben jene sich um die Erfahrung gekümmert hätten, während diese blindlings behaupten, es könne nidit wahr sein, was nicht wahr sein darf. Wir müssen also danach fragen, was man sidi unter Astrologie vorstellt und welches Weltbild zugrunde gelegt wird.Freilich hat das heute rege Interesse mancherlei Versuche einer neutralen Berichterstattung hervorgebracht. Diese Versuche kranken nur leider meist an ihrem Historizismus, so daß das Urteil über Astrologie bestenfalls aus dem gezogen wird, was sie war. Das Bemühen um Objektivität schließt sich dann den Argumenten an, welche die einstmals geltenden Anschauungen überwunden haben. Demgegenüber besagt eine Grundüberzeugung heutiger Anhänger, daß hinter den antiken und mittelalterlichen Regeln etwas mehr als nur zeitbedingte Werte stecken. Die Richtigkeit soldier Regeln kann