Bővebb ismertető
Wie oft haben wir schon den Nachthimmel betrachtet und uns gefragt, was die Sterne wirkhch sind, wie weit sie entfernt sind und wie der ungeheuer große Kosmos, in dem wir leben, entstand. Diese interessanten, grundsätzlichen Fragen versucht die Astronomie, die Himmelswissenschaft, zu beantworten. Mit Hilfe von riesigen Teleskopen auf der Erde und Satelliten im Weltraum haben die Astronomen entdecken können, was Sterne und Planeten wirklich sind, und haben die Geschichte des bekannten Kosmos nach und nach rekonstruiert. Sie können heute im beschränkten Maße voraussagen, was in der Zukunft geschehen könnte: wie Sonne und Erde vergehen können und welches das Schicksal des Kosmos sein wird.Die Astronomie ist die älteste und zugleich jüngste Wissenschaft. Aufzeichnungen über Himmelsereignisse gehen bis zum Entstehen der Schrift, viele tausend Jahre vor Christi Geburt, zurück. Der Glaube, daß Steinzeitdenkmäler, z.B. Stonehenge in England, mit modernen astronomischen Kenntnissen in Verbindung gebracht werden könnten, gewinnt immer mehr Anhänger, da diese Denkmäler auf Sonnen- und Mondaufgang und -unter-gang ausgerichtet sind. Erst kürzlich, nach Beginn des Raumzeitalters, war es den Astronomen möghch, klare Einsicht in die Teile des Himmel zu erhalten, die nicht durch die dichte,turbulente Decke der Erdatmosphäre versperrt waren, und selbst Nahaufnahmen unserer Himmelsnachbarn, Mond und Planeten, waren möghch.Obgleich die eindrucksvollen technischen Hilfsmittel der modernen Astronomen unsere Kenntnisse vom Weltraum, der uns umgibt, revolutionär geändert haben, bleibt die magische Anziehungskraft der Sterne für die zahllosen Amateurastronomen in allen Ländern, die den Himmel in jeder klaren Nacht mit dem Fernglas oder Teleskop absuchen, bestehen-die gleiche magische Anziehungskraft, die von jeher Auge und Vorstellungskraft des Menschen zum Himmel gelenkt hat.Obgleich die Sterne auf den erstenAstronomische Ausrichtung der Steine von Stonehenge.Der erste Teil von Stonehenge auf Salisbury Piain in England wurde etwa 2 500 v.Chr. errichtet. Er besteht aus einer kreisförmig verlaufenden Steinreihe und einem Ring von sechsundfiinfzig Löchern, den sogenannten Aubrey-Löchern, und dem Schlußstein. Vier Steine (hier mit A, B, C, D bezeichnet) im Aubrey-Löcherring ergeben ein Rechteck, dessen kurze Seiten auf Mittsommer-Sonnenaufgang und Mittwinter-Sonnenuntergang weisen, während die langen Seiten auf den südlichsten Mondaufgang und den nördlichsten Monduntergang gerichtet sind. Der berühmte, aus hochkant aufgestellten Steinen bestehende Ring in Stonehenge entstand viel später und hat offensichtlich keine astronomische Bedeutung.