Bővebb ismertető
Weltstadt Athén Athén (A0HNA, Athína) ist seit 1834 die Hauptstadt Griechenlands (amtlich: Republik Griechenland) und die Hauptstadt des Verwaltungsbezirks (Nomós) Attika. Die am Saronischen Golf auf 23° 40' östlicher Lange und 37° 57' nördlicher Breite gelegene Stadt nimmt heute fast das ganze attische Becken zwischen den sie umgebenden Bergen Párnes (1413 m) im Norden, Hymettos (ímettos; 1026 m) im Osten und Pentéli (1109 m) im Nordosten ein. In Athén selbst ragén der Akropolishügel (156 m) und der Lykabéttos (Likavitós; 277 m) auf. Die Stadt hat sich besonders in den letzten Jahrzehnten fláchenmáBig so sehr ausgedehnt, daB sie mit Piráus und vielen Vororten und Landgemeinden ein zusammenhángendes riesiges Stadtgebilde darstellt: GroB-Athén. Südlich davon zieht sich die Apollonküste" oder Attische Riviéra hin bis zum Kap Soúnion. Sprunghaft ist auch die Zahl der Einwohner Athens gewachsen. Um 1800 noch ein Dorf, lebten hier um 1860 schon rund 50000 Menschen; um 1900 waren es schon über 100 000 und 1928 fast eine halbe Millión Einwohner, eine Folge vor allém der Flüchtlingswelle aus der Türkéi, nachdem die Griechen 1923 den Krieg gegen die Türkén verloren hatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Zustrom noch einmal erheblich, diesmal besonders aus dem Norden des Landes. Danach war die Landflucht für den Zustrom nach Athén verantwortlich, und sie ist es noch heute. Jahr für Jahr verlassen mehr Menschen ihre Dörfer und Inseln, um in der Hauptstadt ihr Glück zu machen. Man rechnet, daB alljáhrlich 150000 Menschen, die Bevölkerung von 15 Kleinstádten, sich auf den ohnehin schon überfüllten 432 km2 des GroBraums Athén niederlassen. Diese Landflucht láBt zum einen rund 75 % der griechischen Dörfer mit ernsten Überlebensproblemen kámpfen und stellt zum anderen die wenigen GroBstádte des Landes, und hier besonders Athén, vor fast unlösbare Probleme: Wohnungsnot, planlose Ausdehnung und Entstehung von Slums an den Stadtrándern (die City" von Athén ist relativ klein), Luftund Wasserverschmutzung. Dem chaotischen StraBenverkehr in Athén rückt die Regierung mit teilweise drastischen MaBnahmen zu Leibe, mit Autofahrverbot an bestimmten Tagén und zu bestimmten Zeiten, der Einrichtung von FuBgángerzonen, sowie dadurch, daB sie viele StraBen zu Einbahn-