Bővebb ismertető
Ein nützliches Vorwort
Das Buch tritt in neuem Gewände vor seine Leser. Es hat sich - hoffentlich
zu seinem Vorteil - äußerlich verändert und auch innerlich. Manche Dinge
sind im Laufe der Jahre doch in ein etwas anderes Licht gerückt, und das
möchte berücksichtigt sein; manches fehlte und wurde aufgenommen.
Ansonsten hat sich an der Zielsetzung gar nichts geändert. Die Probleme der
Atomtechnik beherrschen noch immer die Welt; die Flut des Schrifttums,
das sich mit solchen Fragen befaßt, ist weiter angeschwollen; und wenn vor
vier Jahren an dieser Stelle gesagt wurde, daß nicht alles, was da so ge-
schrieben wird, einer kritischen Nachprüfung standhalte, so gilt das heute
noch ebenso.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, durch die Klärung der Begriffe den Zugang zu
den zahlreichen Veröffentlichungen über diese Dinge zu erleichtern und den
kritischen Sinn der Leser zu schärfen.
Es ist nicht die Absicht des Verfassers, über Tagesprobleme zu sprechen oder
die Fragen der Anwendung von Atomenergie im einzelnen zu behandeln.
Dieses kleine Werk soll vielmehr etwas über die Grundlagen aussagen, über
die Grundbegriffe, die fast immer vorausgesetzt werden, wenn von der
Kernphysik und Kerntechnik geredet und geschrieben wird. Es will zeigen,
was eigentlich ein Element ist, woraus ein Atom besteht und wie es sich
„benimmt", was Isotope sind, und es will ein paar damit zusammenhängende
Erscheinungen erklären. Auch von dem historischen Gang der Entwicklung
unserer Kenntnisse bis zu ihrem heutigen Stande soll einiges gesagt werden.
Der Verfasser konnte gelegentlich auch etwas schwierigeren theoretischen
Zusammenhängen nicht völlig aus dem Wege gehen. Er hat sich jedoch be-
müht, sie so darzustellen, daß der Leser hoffentlich nicht gleich das Buch
zuklappt und sagt: „Na, das hat ja keinen Zweck, lassen wir's lieber."
So hoffe ich, daß zu den alten Freunden, die sich das kleine Werk erworben
hat, zahlreiche neue hinzukommen und daß es ein wenig dazu beiträgt, die
Probleme zu klären, die mit den Elementen, den Atomen und den Isotopen
zusammenhängen.
Prof. Dr. Franz Matthes