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Das Schwert wird geschmiedetDieses Jahr verspricht manclie Ánderung in der Geschichte unserer Welt", sagte Maecilius Avitus gedankenvoll und sah in die rőten, zuckenden Flammen des Scheiterhaufens. Oder doch wenigstens", verbesserte er gewissenhaft, den Beginn mancher Ánderung/6Aetius, an den diese Worte gericlitet waren, vermochte nicht gleich zu antworten; der Wind trieb den Rauch auf ilm zu und raubte ihm den Atem. Auch machte sich ein ab-scheulicher Geruch bemerkbar. Man hatte in der baum-armen Steppe zu wenig trockenes Holz auftreiben können; die Flammen brannten sparlich. Die Leiche des Hunnen-königs zerfiel nicht in wenigen Sekunden in Asche und Rauch; der HolzstoB schwelte und glülite wie ein Moor-feuer. Die beiden Römer hatten sich gerne entfernt, aber sie wagten nicht, die Sitté zu verletzen.Ihnen gegenüber, an der anderen Seite des Feuers, standén, umgeben von den Vornehmsten der Hunnen, die beiden Neffen des verstorbenen Königs, die Brüder und seine Érben waren. Sooft der Rauch sich verzog, sah Aetius die Blicke Attilas, des jüngeren Bruders, iiber die Flammen hinweg auf sich gerichtet.Das Gesicht Bledas, des álteren Bruders, sah man kaum; denn er hatte zum Schutz gegen den Rauch den Mantel dicht um Kinn und Mund gelegt und seine Augen blickten zu Boden.Wie werden diese beiden gemeinsam herrschen? fragte sich Aetius. Oder, fails es zum Streite koinmt, welcher von bei~