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Die Anhöhe über dem Dörfchen Val Fleury, das zu Meu-don gehört, wird von einer Gruppe malerischer Gebäude gekrönt.
Man ahnt, daß sie einem Künstler gehören, denn sie entzücken das Auge.
Es ist der Wohnsitz Auguste Rodins.
Ein Gartenhaus im Stile Louis-treize aus roten Backsteinen und Quadern mit hohem Giebeldach dient ihm als Wohnung.
Daneben erhebt sich ein geräumiger Rundbau, den man durch eine Säulenhalle betritt. Diese Halle beherbergte im Jahre 1900 die Sonderausstellung der Werke Rodins neben dem Pont de l'Alma. Da sie ihm gefiel, ließ er sie hier wieder aufbauen, und jetzt dient sie ihm als Atelier.
Etwas weiter, dicht am Rande der Böschung, die den Hügel abgrenzt, erblickt man ein Schloß aus dem achtzehnten Jahrhundert, oder vielmehr nur eine Fassade, ein schönes Portal mit dreieckigem Giebel und einem schmiedeeisernen Gitter.
Alle diese Gebäude heben sich von einem idyllischen Garten ab.
Die Lage ist sicher eine der schönsten in der Umgehung von Paris. Die Natur hat den Ort ungemein lieblich gestaltet, und der Bildhauer, der sich hier niedergelassen, war seit mehr als zwanzig Jahren unentwegt bemüht, ihm alle Verschönerungen angedeihen zu lassen, die sein Geschmack erfand.
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Vor einem Jahre, am Abend eines leuchtenden Maientages, vertraute ich Auguste Rodin, als ich mit ihm unter den schattigen Bäumen seines anmutigen Hügels spazieren ging, meinen