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Trinkt, iLr Aiigen, was dieWjmper Lält, "Von dem goldiieii überfluij der "Welt!
Gottfried Keller
A.US dem Bildertudi der Natur — verteilt das nidit gleidi im ^Vort-tlangetwasEntspannendes, etwas Gutes? \V^edie iuntertunten Bilder-tüdier der Kindlieit nodx nadi Jatrzelinten in irgendeiner seligen Erinnerung ilire erste BeglüAung widerstralilen, wie die EindrüAe von Reisen in ferne Länder oder von AVanderungen in Berg und Tal der Heimat, durdi Einsamkeit der Landsdiaft oder \^elerlei von Tier- und Pflanzengärten audi den Mensdien einer Iiarten unsentimentalen Ma-sünenzeit stets wieder im Ureigenen verwurzeln, so wird aucJieinBilder-tudi der Natur ein Spaziergang sein können, den man nidit so leidit vergi^^t.
Aus dem Bildertudi der Natur, in dem „Aus" liegt eine Begrenzung, die diese Blätter — winzige Tropfen eines Ozeans von Ersdieinungs-formen — in sidi tragen, Grenzen, die dem Besdiauer ater, gönnt er sicL nur die nötige jMu^e, nidit im mindesten gezogen sind. Er fcetradite ein Bild, und sogleicJi werden sidi zelin, zwanzig, liundert andere vor seinem geistigen Auge auftun. Diese jMöglidiieiten und Freiheiten zu nutzen, dem liier besdieiden Angeregten im Fluge die Gedanken, die Erinnerungen und die Pläne für künftiges Naturtetraditen folgen zu lassen, dann liegt der Sinn dieses Bildertudies, dem allein es seine Berediti-gung verdanken will. Und wie es Iiier den Lidittildnern, die das in ilirer Kamera Eingefangene zur Verfügung stellten, nidit so selir darauf ankam, wissensdiaftlidie Dokumente für ernste und jedem editen Naturfreund sonst stets so unerläi^lidie nüditerne Forsdiungsarteit zu tieten, als dem sprechenden — unbewußten oder bewußten — Ausdrudt der Landsdiaft, der Bäume, Blumen oder Tiere zu lausdien und Gehör zu versdiaffen, so dürfen audidie folgenden Geleitworte nur als ein \ersudi gelten, diesen ^V'unsdi der Bildurlieter zu unterstützen. Ob idi dabei