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VORWORT
«Idi liebe didi!» heißt das Leitmotiv dieses Bilderbudies, und es ist erstaunlidi, weldi eine Fülle neuer Variationen der Zeidiner Raymond Peynet dem alten Thema abgewinnt: wie ein Rosenregen strömen die Einfälle aus seiner Feder. Freilidi be-diditet er nicht so sehr die Liebe, die etwas Elementares ist, als vielmehr ihr köst-lidistes Destillat, ihr Arom: die Zärtlidikeit. Zärtlidi ist es, ins Haar der Geliebten ein Laubgewinde zu flediten, das kein Ende nimmt, weil die Liebe kein Ende nimmt. Zärtlidi ist es, der kleinen Nixe — die glücklidier dran ist als Andersens Nixe — ein überaus persönlidies Brautbett zu bereiten und ihr Hodizeits-gemadi mit Fisdilein auszutapezieren. Nur Zärtlidikeit vermag soldi zarte Gesten zu erdenken — streidielnde, liebkosende Gesten.
Wie in dem Bilderbudi Verliebte Welt ist ER wieder da: sdiüditern, altmo-disdi, versdimitzt, und audi SIE ist wieder da, das unschuldig-kokette Persönchen mit den sehr durdisidbtigen Kleidern. Und wie im Leben, hat sie, die Flinkere, dem Träumer einen echt weiblichen Vorsprung voraus. Sie grollt und sdiimpft bisweilen (der Abwedislung halber), sie entlodit ihm Tränen (damit er merkt, was er an ihr hat), doch sie verlodct ihn auch, sie trägt sich ihm an, verblümt oder ganz unverblümt — ihre Existenz ist eine einzige liebliche Herausforderung. Ja, sie gängelt ihn. Dafür hat aber er, der sich nidit ungern gängeln läßt, seine Hintergedanken. Ein Glück nur, daß sie diese Hintergedanken sogleich errät und daß es — welch ein Zufall! — genau dieselben sind, die sie in ihrer kleinen Brust bewegt!
Wie eh und je erweist die Umwelt, entwaffnet, entzückt, den Liebesleuten alle erdenklidie Gunst. Im überfüllten Hotel findet sich immer noch ein Plätz-