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EinleitungDie Abhandlungen, die dieser Band vereinigt, stellen keinen Querschnitt durch das Schaffen Siegmund Hellmanns dar^. Wie von selbst fügen sie sich jedoch, sieht man von derjenigen über ,,Die Heiraten der Karolinger" ab, zu einer methodischen und thematischen Einheit zusammen. Im Mittelpunkt der hier gesammelten Beiträge stehen das Latein und vor allem die lateinische Historiographie des Mittelalters. Hellmann war, wie schon ein Blick auf das Verzeichnis seiner Schriften lehrt, Historiker. Von der Geschichte war er ausgegangen, dem Historiker verdankt die Forschung zahlreiche, vor allem quellenkritische Untersuchungen, und als Historiker schrieb Hellmann sein ,,Mittelalter bis zum Ausgange der Kreuzzüge"; eine Darstellung, die auch heute noch durch die Kraft der Synthese, die geistige Durchdringung und die formale Meisterschaft gefangen zu nehmen vermag und für denjenigen, der in Hellmanns Leipziger Jahren dem Zyklus seiner Mittelalter-Vorlesungen gefolgt ist, noch einmal das Engagement, das Person und Sache verknüpfte, lebendig werden läßt. Historiker blieb Hellmann aber auch dort, wo er mit den Mitteln der Philologie an die Quellen der mittelalterlichen Geschichte herantrat. Dies möchte selbstverständlich erscheinen angesichts des Umstandes, daß vornehmh'ch die Historiographie den Philologen, der er auch und sogar in hervorragendem Maße war, angezogen hat. Es gilt dies aber in noch sehr viel tieferer Hinsicht: denn dort, wo Hellmann seine eigene Stellung zur Philologie präzisiert, heißt es von ihr: Sie deckt^ Eine Gesamtwürdigung von Leben und Werk enthält der am Schluß dieses Bandes angefügte Nekrolog aus der Feder von Hermann Heimpel, dem der Herausgeber für die freundliche Genehmigimg des Wiederabdruckes sehr zu danken hat.