Bővebb ismertető
Es war ein löbliches Unterfangen des Verlages, den GermanischenGöttersagen" und den Heldensagen" einen weiteren Band, dieRittersagen", anzufügen; denn dieses Buch schlägt gleichsam dieBrücke aus dem germanischen Raum zum westeuropäischen, nicht impolitischen Sinne, sondern im kulturellen. Es ist die höfische Welt, dieuns in diesem Band entgegentritt, die den Blick aus der Erdgebundenheit herauslenkt in eine Welt, die zwar nicht die unsere ist, aberunserem christlichen Denken und Fühlen doch näherliegt als die germanischen Götter= oder Heldensagen. Mit ihnen haben sie allerdingseines eigen, nämlich die Art ihrer ersten Weiterverbreitung. Auch dieRittersagen wurden zuerst mündlich im Volk und an den Höfen forterzählt, von fahrenden Sängern gesungen, bis sie endlich, da und dort,ihre Niederschrift fanden. Für die Rittersagen geschah dies Verhältnismäßig spät, und zwar im wesentlichen in der nachkarolinischen Zeit,zur Zeit, als das weitgespannte Reich Karls des Großen zerfiel, etwaum das Jahr 1000.Wenn ich in diesem Buch darauf verzichte, die Sagen in der historischen Reihenfolge zu bringen, dann geschieht es aus einem wohlerwogenen Grund. Mir schien es reizvoller zu sein, die Sagen nachihren inhaltlichen oder stimmungsvollen Zusammenhängen aneinanderzufügen und so jene Ebene zu schaffen, die die Lektüre natürlieber und verständlicher gestaltet. Ich möchte daher auch darauf verziehten, zu den einzelnen Sagen ausführliche historische oder garphilologische Erläuterungen zu geben. Einige Andeutungen mögengenügen.VON KÖNIG ARTUS" NOT UND SIEG. Die Artus-Sage darf aufeine auf geschichtlicher Grundlage beruhende Heldensage zurück