Bővebb ismertető
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VORWORT
Das Klassisch-Philologische Komitee der Ungarischen Akademie der Wissenschaften betraute mich frühjahrs 1969 aufgrund des Referates von András Mócsy und Tibor Nagy mit der Sammlung der griechischen Geschichtsquellen des Mittel-Donaubeckens vom Tode des Kaisers Iustinianos bis zum X. Jahrhundert für die Zwecke einer mit Kommentar versehenen griechisch-ungarischen bilinguischen Ausgabe. Da die Awa-ren drei Jahre nach 565 vom besagten Gebiet Besitz ergriffen hatten und der Awarenstaat bis zum letzten Jahrzehnt des VIII. Jahrhunderts in dieser Gegend die Herrschaft behauptete, nimmt meine Arbeit mit der Musterung des griechischen Quellenmaterials der Awarengeschichte ihren Anfang .
Die als Quellen der awarischen Geschichte in Betracht kommenden Texte können hauptsächlich den folgenden Kategorien zugewiesen werden: 1. Es taucht in ihnen der awa-rische Volksname auf. 2. Sie enthalten solch einen Volksnamen, der im gegebenen Zusammenhang gewiss oder wahrscheinlich auf das Awarentum hinweist. 3. Sie gedenken irgendeines Volkes, das im betreffenden geschichtlichen Zeitalter sicherlich oder allem Anschein nach von den Awaren abhängig war, beziehungsweise zum Machtbereich des Awarenstaates gehörte. 4. Sie umfassen den Namen einer solchen Person, die awarischer Abstammung war, oder für den Sprössling eines von den Awaren abhängigen Volkes galt. 5. Sie erwähnen so eine Würde, deren Träger Aware war oder einem den Awaren botmässigen Volke entstammte. 6. Sie erteilen unmittelbar /und nicht nur indirekt/ über die Awaren oder die ihnen unterworfenen Völker irgendwelche Auskunft. — Unser Versuch beschränkt sich auf vollständig oder teilweise veröffentlichte Quellen. Das Aufspüren bisher ungedruckter Texte