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Vorwort Am 24. Juni 1981 erschien dieMuttergottes - die ,,Gospawie die Einheimischen sagen -zum ersten Mai sechs Jugendlichen auf dem kleinen Berg Crnica in Medjugorje in der Diözese Mostar. Als ich etwa ein Jahr spater davon erfuhr, stand es für mich fest, dafi ich so rasch als möglich nach Medjugorje fahren müfite, um mich als noch skeptisch Aufienstehende von der Wahrheit persönlich zu iiberzeugen und um, falls sich alle Berichte als wahr erwiesen, für die ,,Gospa" einzutreten und zu kampfen. So kam es, dafi ich zu Mariü Empfüngnis 1983 mit einer kleinen Pilgergruppe nach Medjugorje fahren und am 8. Dezember, nur etwa 11/2 m von der Seherin Marija Pavlovié entfernt, in der Erscheinungskapelle knien und die Erscheinung der Muttergottes miterleben durfte. Von den ursprünglich sechs Sehern waren fünf anwesend -Ivan Dragicevié, Vicka Ivankovié, Ivanka Ivankovié, Jakov Colo und eben Marija Pavlovié, die alle in derselben Sekunde, wie vom Blitz getroffen, in die Knie sanken, ihre verzückten Gesichter, überstrahlt von grofiem Glück und heiliger Ehrfurcht, aufwarts gewandt zu jemandem, den nur sie sahen, nachdem sie eben noch mit dem sie begleitenden Franziskanerpater Tomislav Vlasié die ersten Sütze des Vaterunsers in kroatischer Sprache gebetet hatten. In ihren Augen und in ihrer ganzen Persönlichkeit spiegelte sich die Kommunikation mit der Gospa, die nur sie oberhalb des Kreuzes auf einer weifien Wolke und von Licht umstrahlt erscheinen sahen. Sie bewegten die Lippen und sprachen mit der Gospa, ohne dafi wir anderen auch nur ein Wort hatten hören können, und Marija Pavlovié neben mir bekam ein ganz blasses, angsterfülltes Gesichtchen und nickte schliefilich unter Trünen. - Die Gospa hatte ihr das achte Geheimnis anvertraut, das sehr schwerwiegend für die Menschen ist, wie sie uns spiiíter sagte. Zutiefst erschüttert, beschlofi ich an jenem Abend, mich ganz der Gottesmutter zu weihen und für sie, die heute - so wie vor 2.000 Jahren - weitgehend abgelehnt und verfolgt wird, und darüberhinaus in unsrer Zeit durch blasphemische Schriften und Filmé verspottet und beleidigt wird, zu kümpfen, umso mehr als die Erscheinungen in Medjugorje von einem Grofiteil der Amtskirche nicht als ,,echt(( anerkannt, sondern abgelehnt und totgeschwiegen bzw. als" Halluzinationen" der Seher abgetan werden. Daher beschlofi ich, zu allén grófién Hochfesten der Muttergottes - zu Maria Verkündigung, zum Fatimatag im Mai und Október, zu Mariü Himmelfahrt, zu Maria Empfüngnis und zum Jahrestag der Erscheinung -den A VE MARIA-Pilgerbus zur höheren Éhre der Gottesmuter sechsmal im