Bővebb ismertető
Erstmals über Europa hinaus, in den Vorderen Orient, führt dieser neue Band aus der Serie von Baedekers Autoreiseführem für die wichtigsten Reiseländer. Er knüpft dabei an die einst in unserem damals in Leipzig, jetzt in Freiburg/ Breisgau ansässigen Stammhaus Karl Baedeker erschienenen Bände 'Konstantinopel und Kieinasien' (2. Aufl. von 1914) sowie 'Palästina und Syrien' (7. Aufl. von 1910) an, hat aber die redaktionelle Form eines Autoführers, in dem die Routen der Straße folgen, wie dies neuerdings in fast allen größeren Reiseführer-Serien üblich und zumal in dem beschriebenen Gebiet mit seinem dünnen Eisenbahnnetz zweckmäßiger ist. Da die Eisenbahnlinien jedoch meist ähnlich wie die Straßen verlaufen und in den Streckenübersichten angegeben sowie auf den Karten eingezeichnet wurden, sind die Streckenbeschreibungen auch für eine Fahrt mit der Bahn zu gebrauchen. Auch die in Betracht kommenden Schiffs- und Fluglinien sind enthalten. Zudem sind die größeren und wichtigeren Orte in einem besonderen Teil des Buches in alphabetischer Reihenfolge beschrieben, so daß dieser Band für jede Reiseform nutzbar ist.Der Band beschreibt nach den Zufahrtsrouten von München durch Österreich, Jugoslawien und Bulgarien bzw. Griechenland das ganze Gebiet der europäischen und asiatischen Türkei, die in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseland geworden ist und sich bemüht, durch den Ausbau ihres Straßennetzes und neuer Hotelketten die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Wer über den Taurus an die 'türkische Riviera' und bis in die Kilikische Ebene gefahren ist, strebt gerne noch weiter nach Syrien (Damaskus), in den Libanon (Beirut, Baalbek) und nach Jerusalem, so daß wir die Routen bis dorthin ausgedehnt haben. Für die Rückfahrt sind auch die Schiffslinien von Haifa bzw. Beirut nach Istanbul, Griechenland und Italien beschrieben. Damit sind wohl alle für eine Fahrt in die Türkei interessanten Strecken in den dadurch besonders reichhaltigen Band einbezogen. Die Bearbeitung erfolgte in der bei Baedeker bekannten Sorgfalt und mit der redaktionellen Erfahrung des alten Verlags, wobei selbstverständlich alle touristisch wichtigen Strecken und Orte auf acht Redaktionsreisen genau erkundet wurden. Besonderer Wert wurde auch auf die Touren-Beratung durch erprobte Ratschläge sowie durch sachkundige Charakterisierung der Strecken und Orte gelegt, um dem Leser die Möglichkeit zu geben, die ihm zusagenden Ziele selbst auszuwählen. Alle Angaben des Buches, das weder Inserate noch irgendwelche bezahlte Hervorhebungen im Text enthält, stehen nur im Dienste des Benutzers. Auch die Nennung der in Betracht kommenden Hotels und Gaststätten, die in fremden Ländern besonders wichtig ist, erfolgte nur zum Nutzen des Lesers ohne jede Beeinflussung.Die Bearbeitung lag in den Händen von Oskar Steinheil, der das Gebiet mehrmals bereist hat und sich außerdem auf Reisemanuskripte der Geographen Dr. H. Jäkel und Dr. W. Thauer sowie des Journalisten K. II7. Blohm stützen konnte. Die einführenden wissenschaftlichen Aufsätze stammen von hervorragenden Fachgelehrten: die Landeskunde der Türkei von Professor Dr. H. Spreitzer (Wien), der Uberblick über die Geschichte von der Frühzeit bis zur byzantinischen Zeit von Dr. A. Hohlweg (München), über die Zeit der Seldschüqen und Osmanen von Professor Dr. Fr. Babinger (München), der Abriß der Kunst- und Kulturgeschichte Anatoliens von der prähistorischen Zeit bis zum Ausgang der Antike von Professor Dr. Ekrem Akurgal (Ankara), die byzantinische Kunstgeschichte (aus Baedekers Reisehandbuch 'Konstantinopel und Kleinasien' von 1914) von Dr. E. Kühnel (Berlin; f 1964) und die Geschichte der türkischen Kunst in Kleinasien von Frau Professor Dr. K. Otto-Dom (Ankara). Die beigefügten Karten und Pläne wurden von Mairs Geographischem Verlag in Stuttgart sowie von G. Schiffner in Lahr hergestellt und beruhen z. T. noch auf den alten Unterlagen unseres Stammhauses. Die Federzeichnungen schuf Gerhard Gronwald. Auch den zuständigen Fremdenverkehrsstellen, vor allem der Presseabteilung der Türkischen Botschaft in Bad Godesberg sowie dem Türkischen Fremdenverkehrs- und Informationsbüro in Frankfurt und München (im besonderen dessen Leitern, den Herren Hilmi Bilge und Can Evcen) sei für ihre wertvolle Unterstützung gedankt. Da die Angaben eines derartigen Buches im Laufe der Zeit manchen Veränderungen unterworfen sind, ist der Verlag für Berichtigungen stets dankbar.BAEDEKERS AUTOFÜHRER-VERLAG