Bővebb ismertető
Der Balaton ist West- und Mitteleuropas grösster Binnensee. Er ist 77 km lang, seine weiteste Uferentfernung zwischen Balatonfűzfő und Balatonvilágos betragt 14 km, wá'hrend er zwischen Tihany und Szántód am schmalsten - lediglich 1,5 km breit - ist. Die gesamte WasseroberflSche des Sees betragt 596 km2. Einst wurde dieses Gebiet vom Pontusi-Meer bedeckt; daszum sog. Pannonischen Meer zusammenschrumpfte" und dann allmahlich durch die Anschwemmungen der Zuflüsse aufgefüllt wurde. Zur gleichen Zeit, im Tertiar des Ká'nozoikums, begann hier die Vulkanisation. Das glühende Magma ergoss sich auf Ton-und Sandschichten aus der pannonischen Zeit und erstarrte zum Basalttuff. So entstand die wunderbare Landschaft des Balatoner Oberlandes, das besonders schöne Tapolcaer Becken mit den charakteristischen Basaltkappen, Zeugenfelsen" genannt. Nach Abschluss der vulkanischen Tatigkeit sprudelte vielerorts Thermalwasserausdem Erdinneren. An einigen Stellen um den See, beispielsweise auf der Halbinsel von Tihany sind auch heute noch solche Geisire zu sehen. Die Umgebung des Balaton ist seit uralten Zeiten bewohnt. Vom Jungpalaolithikum an finden hier sich Zeugnisse aller Kulturschichten der Menschheit. Den eigentlichen Aufschwung brachten aber die Römer: Zur Zeit Kaisers Augustus kamen römische Legionare an den Balaton, ihnen folgte dann eine ganze Schar von Kaufleuten. Am See führte ein wichtiger Weg entlang, der sogar noch in der viel spater entstandenen Stiftungsurkunde der Abteikirche von Tihany als eine wichtige Heerstrasse erwahnt wird. Die Römer nannten den See Lacus Pelsó und liessen an dessen beiden Ufer schöne Vilién erbauen. Den Römernfolgten die Hunnen und Ostgoten, die Langobarden und Awaren, auch die Slawenbewohnten dieses Gebiet. Den bisherigen Forschungen zufolge kam Theoderich der Grosse, der berühmte Ostgotenkönig hier zur Welt.