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DIE ERSTEN SCHRITTE IN FREIHEIT
„Viel Glück, Francés! Von jetzt an seid ihr frei. Adios!" Der Wachoffizier des Bagnos El Dorado macht eine flüchtige Handbewegung und kehrt uns dann den Rücken. Und doch ist nichts schwieriger, als die Ketten abzuwerfen, die man dreizehn Jahre lang mit sich herumgeschleppt hat. Mit Pic-colino an der Hand, mache ich einige Schritte auf dem steilen Pfad, der vom Flußufer, wo der Offizier uns abgesetzt hat, zum Dorf El Dorado hinausführt.
Noch jetzt, 1971, in meinem alten spanischen Haus, genau in der Nacht des 18. August, sehe ich mich mit unglaublicher Deutlichkeit auf jenem Geröllweg und höre nicht nur die Stimme des Offiziers genau im Tonfall an meine Ohren dringen, ja ich mache sogar die gleiche Bewegung wie vor siebenundzwanzig Jahren: ich wende den Kopf.
Es ist Mitternacht, draußen herrscht Dunkelheit. Doch nein. Für mich, für mich allein, strahlt die Sonne, es ist zehn Uhr vormittags, und ich bin eben dabei, den schönsten Schultern, dem schönsten Rücken meines Lebens nachzublicken, dem Rücken unseres Bagnobullen, der sich entfernt und so das Ende der Überwachung verkörpert, die all die Tage, Nächte, Minuten und Sekunden niemals, seit dreizehn langen Jahren nicht, aufgehört hat, mich zu belauern.
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