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Im Krieg hat er sein Bestes gegeben, wahre Größe hat er im Frieden gezeigt. Jitzhak Rabin und der gefährdete FriedenAm 4. November 1995, einem Samstag, hatte ich fast den ganzen Tag in einem Hamburger Schneideraum an einem Femsehbericht über den Friedensprozeß im Nahen Osten gearbeitet. Die Dreharbeiten zu diesem Beitrag für das deutsche Femsehen hatten mich nach Oslo, Jerusalem und Gaza geführt. Ich hatte meine Bekanntschaft mit Jitzhak Rabin, Schimon Peres, Jassir Arafat und Professor Hanan Aschrawi erneuert und mußte dann am Abend des Tages erfahren, daß einer der Baumeister des Friedensprozesses ermordet worden war.Ich mußte dann daran denken, was meinem Treffen mit Jitzhak Rabin vorausgegangen war. Einen Tag zuvor hatte ich ihn und Schimon Peres zufällig im Gaza-Streifen getroffen. Peres gab mir ein Zeichen und hielt Rabin zurück, der gerade in seinen Wagen steigen wollte. Rabin kam die drei Schritte zu mir herüber, und ich sagte ihm: Danke, daß Sie so weit gegangen sind, mir entgegenzukommen! Er lachte verhalten und erklärte mit militärischer Präzision: Wir sehen uns dann morgen um zwölf. Wahrscheinlich war es Peres gewesen, der ihn zu dem Gespräch mit mir überredet hatte.Die Sicherheitsmaßnahmen am anderen Tag, denen sich jeder unterwerfen mußte, dem man ein Interview in Rabins Büro gewährt hatte, waren überaus streng und unangenehm -