Bővebb ismertető
Als ein faszinierender Maler des zwanzigsten Jahrhunderts ist Max Beckmann in die deutsche Kunstgeschichte eingegangen. Was er aus spannungsvoller Distanz gegenüber der nüchternen Realitát zwischen beiden Weltkriegen schuf, verdeutlicht in seiner eigenwilligen Sicht die nicht zu übersehencle Sonderstellung innerhalb des spátbürgerlichen Stilgefálles. Für sie sind Begrifte wie Expressionismus oder Verismus viel zu eng, um das Wesentliche in seiner Substanz und Tragweite erfassen zu können. Hineingestelit in eine Zeit, die Revolution und Restauration erlebt und reich an Krisen und Widersprüchen ist, sucht er daraus für sich seine SchluBfolgerungen abzuleiten. Er sympathisiert mit dem Proletariat, indem er sich mit seinen Gegnern auseinandersetzt und einen Weg zu gehen sucht, der sich nicht im Utopischen verliert. Tiefer als viele seiner Weggefáhrten deckt er auf diese Weise Wesenszüge des Imperialismus auf. Sachlich registriert er Elend und Bedrohung, setzt er sich in Zeichnungen und Gemálden mit dem auseinander, was sich hinter der Fassade des Kapitalismus verbirgt. GewiB wird dies bei ihm alles gefiltert durch das Ich einer Vorstellung, die jenseits der Klassenfronten im Subjektiven verharrt, weshalb er auch wie kaum ein zweiter im Selbstbildnis zur Zwiesprache mit sich selbst gedrángt wird, in vielen Kostümierungen rückhaltlos sein Ich entblöBt. Unverkennbar meldet sich aber stets aufs neue der Wille zu Wort, mit seiner Kunst dem Menschlichen zu dienen. Eine s tar ke HaBliebe