Marksteine meiner eigenstándigen Stilrichtung Die Einführung zu diesem Band wird im Vergleich zu den reduzierten Sátzen der ersten drei Bánde ausführlicher ausfallen müssen, da ich die Merkmale, Auffassung und Bauweise meiner ab 1969 entstandenen Werke + Konstruktionen nicht nur bildlich, sondern kurz auch wörtlich erláutern möchte. Ab meinem 9-ten Lebensjahr bekam ich dank meiner Mutter eine klassische Ausbildung" im Bereich der gegenstándlichen Bildhauerkunst unter der Anleitung meiner ersten Lehrerin Prof. Elisabeth Popper, in der...
Marksteine meiner eigenstándigen Stilrichtung Die Einführung zu diesem Band wird im Vergleich zu den reduzierten Sátzen der ersten drei Bánde ausführlicher ausfallen müssen, da ich die Merkmale, Auffassung und Bauweise meiner ab 1969 entstandenen Werke + Konstruktionen nicht nur bildlich, sondern kurz auch wörtlich erláutern möchte. Ab meinem 9-ten Lebensjahr bekam ich dank meiner Mutter eine klassische Ausbildung" im Bereich der gegenstándlichen Bildhauerkunst unter der Anleitung meiner ersten Lehrerin Prof. Elisabeth Popper, in der Volkshochschule der Stadt Lugosch/Lugoj. Dieser Ausbildung folgten dann nach dem Abitur sechs weitere Jahre an der Kunstakademie Klausenburg/Cluj unter der Leitung von Prof. Artúr Vetro. Nach dem Kunststudium fragte ich mich, ob ich in der erlernten, klassisch-gegenstándlichen Richtung weitergehen soll. Die zweite Frage war, was gehört eigentlich zu den Kunstrichtungen der bildenden Kunst? Ursprünglich gehörten dazu Baukunst, Bildhauerei, Maierei, Zeichnung sowie Kunstgewerbe. Eine weitere wichtige Frage stellte sich: Wer bin ich (woher stammen meine Vorfahren), was will ich durch mein Tun zeigen und wohin will ich gehen (welches ist mein Umfeld)? Antworten: .. .die Vorfahren meines Vaters, das heiBt, seiner Mutter, stammten aus ElsassLothringen. Die GroGmutter hie8 Ida Masoron (1876 -1943), bei ihr wuchs mein Vater auf, da seine Mutter früh verstarb. Die Vorfahren seines Vaters stammten aus der Trierer Gegend, und die Eltem meiner Mutter aus dem Schwarzwald und aus Böhmen. Alsó habe ich eine gute französisch-deutsche Mischung. Weiterhin fragte ich mich, was versteht man unter Abendland (untergehende Abendsonne), Abendlándischer Kultur? Antwort: In dieser Richtung möchte ich weiter forschen und arbeiten, weil es die Kultur meiner Vorfahren ist. Heute schlieBt der Begriff das Gesamte" durch gemeinsame Werte (altgriechische Philosophie, römisches Recht) die Verbundenheit mit der Europawestlichen westeuropáischen Welt ein. Das dem Abendland entsprechende Synonym ist das Morgenland oder der Orient. Ich fand heraus, dass die typische Richtung der Baukunst des Abendlandes sich in der französisch-deutschen Region Europas im Mittelalter entwickelte. Es ist die Gotik. Sie, die Gotik, entstand um 1140 in der lle-de-France (Gegend um Paris). Herausragende Kunstschöpfung dieser Zeit ist die Kathedrale, die als Gesamtkunstwerk von Architektur, Plastik und (Glas-)Malerei zu sehen ist. In eben diesem Stil fand ich mich wieder und erklárte die gotische Architektur zu der ersten SÁULE meiner zukünftigen Kunstrichtung.
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