Bővebb ismertető
Jahrelang wurde nach fettklárenden Substanzen gesucht, welche spezifisch auf die grófién beim Fettembolie-Syndrom zirkulierenden Fetttröpíchen ein-wirken. Die Hautpschwierigkeit bei der Suche nach solch einer spezifischen Be-handlung bestand in der unklaren Prognose dieses Zustandes.Im Verlauf der letzten hundert Jahre wurden mechanische und Stoffwechsel-Theorien entwickelt, um den Ursprung dieser pathologischen Fett-Embolie zu erkláren. Bei der mechanischen Theorie wird unterstellt, dafí Fett aufgrund eines intramedulláren Druckanstieges imMark aus demMark verletzter Knochen freigesetzt und ausgeschwemmt wird, dafi es über die abführenden Venen in das Mikrozirkulationsgebiet der Lungen transportiert wird und dort hángen-bleibt. Der Glaube an dieses Konzept führte zu vielen, jedoch nicht erfolgreichen Versuchen, fettlösende Agenzien einzusetzen. Die metabolische Theorie geht von der Annahme aus, dafi die Emboli im Plasma entstehen. Unter normalen Bedin-gungen kommt das Fett als eine physiologische Suspension winziger Chylomi-kronen vor, welche möglicherweise aufgrund irgendwelcher biochemischer Veránderungen als Verletzungsfolge zu gröfieren pathologischen Fetttröpíchen verschmelzen können.In Tierversuchen konnten wir die Chylomikronenaggregation nachweisen, jedoch nicht den genauen Mechanismus aufzeigen (Gurd, 1969). Lasch (1969) zeigte eine Verbindung zwischen der Freisetzung von Katecholaminen, der Mobilisierung freier Fettsáuren und der Bildung von Fett. Evarts (1970) hat experimentell bei Tieren durch Injektion von Gewebsthromboplastin Fett-embolie erzeugt.Trasylol wurde versuchsweise dazu benutzt, den pathophysiologischen Ablauf, der durch das Gewebstrauma ausgelöst wird und in der Fettembolie endet, zu unterbrechen (Gurd, 1969). Die Ergebnisse der Tierexperimente waren so viel-versprechend, dafi die Studie auf die Behandlung des klinischen Syndroms er-weitert wurde.Klinische StudieIn etwas mehr als vier Jahren wurden 97 Falle von Fettembolie-Syndrom untersucht. Es wurde Sorgfalt darauf verwandt, dieDiagnose zu standardisieren. Tab. 1 zeigt die klinischen Parameter, die beobachtet wurden. Die positive Dia-