Bővebb ismertető
VorwortDer Erwerbsgartenbau hat in den letzten zwanzig Jahren eine Entwicklung durchgemacht, die tiefgreifender war als jemals zuvor eine Entwicklung in der Geschichte des Gartenbaues. Wissenschaftlicher und technischer Fortschritt sowie der Er-satz von Handarbeit durch verschiedenartige Betriebsmittel sind die Einfluftgröfien, die das Betriebsgeschehen in der jüng-sten Vergangenheit beeinfluföt habén und es auch heute noch stark beeinflussen. Die sich mit der allgemeinen wirtschaft-lichen Entwicklung standig Sndernden Kosten-Preis-Verhaitnisse lassen zur Zeit die Arbeitsstunden der im Gartenbau tatigen Arbeitskrafte relativ teurer werden als die Kosten der Kapi-talgüter. Aus diesem Grund muíi der rationelle Einsatz von Ar-beit schlechthin und hier besonders die zeitliche Auslastung von Arbeitskraften in die Betriebsplanung einbezogen werden.Der Arbeitsvoranschlag bietet die Möglichkeit, den zeitlichen Arbeitsablauf bei gegebener oder geplanter Betriebsorganisa-tion innerhalb eines gröfteren Zeitabschnittes sichtbar zu ma-chen und damit auch die Möglichkeit,. den Arbeitsaufwand senken zu können.Die beiden Voraussetzungen zur Erstellung eines Arbeitsvoran-schlages sind Arbeitsbedarfszahlen und Arbeitszeitspannen für die speziellen Verhaitnisse des Erwerbsgartenbaues. Ein Kata-log mit Arbeitsbedarfszahlen steht kurz vor der Veröffentlichung. Aus diesem Grundé ist die vorliegende Untersuchung als Beitrag zur Methodik des Arbeitsvoranschlages gedacht, denn mit der Feststellung von Anbauterminen in Gemüsebaubetrieben können die Zeitspannen der Arbeitserledigung ermittelt werden. Die ge-wissenhafte Berücksichtigung aller natürlichen EinfluJifaktoren auf das Wachstum der behandelten Pflanzen und die sorgfaitige graphische Darstellung der verschiedenen Entwicklungszeiten festigt die notwendige Verbindung zwischen Anbautechnik und Ökonomik für betriebswirtschaftliche Kalkulationen.W. Busch