Bővebb ismertető
VorwortFalknerei und Beizjagd faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Ursprünglich auf Nahrungserwerb ausgerichtet, dann immer mehr vom Adel zum reinen Vergnügen ausgeübt, vergessen, und heute als jagdliches Brauchtum wieder ausgeübt, hat die Falknerei für den Beizjäger und auch für Außenstehende nichts von der Begeisterung verloren. Die praktische Bedeutung der Beizjagd auf Niederwild, Krähenvjögel usw. an Orten, wo die Schußwaffe nicht angewendet werden kann (Gartenanlagen, Wochenendsiedlungen, Parks, Friedhöfe usw.), ist gering, gegenüber der Bedeutung für die Sammlung von Erkenntnissen zur Biologie der Greifvögel.Falknerei und Greifvogelschutz stehen im engen Zusammenhang. Die Erkenntnis der ökologischen Bedeutung von Greifvögeln als Regulatoren wird von Falknern und an Greifvögeln interessierten Ornithologen gemeinsam popularisiert. Schutzmaßnahmen für Greifvögel sind nicht zuletzt auf Initiativen von Falknern aller Welt zurückzuführen. Die Zucht vom Aussterben bedrohter Greifvogelarten, besonders des europäischen Wanderfalken, wurde als gemeinsame Aufgabe von Biologen, Ornithologen und Falknern realisiert. Die Erfolge der letzten Jahre gestatten es bereits, z. B. den Wanderfalken in seinen ehemaligen Bmtrevieren, wieder aus-zuwildern.Falknerische Methoden, die sich in Jahrhunderten bei Haltung von Beizvögeln bewährten, haben heute auch Bedeutung bei der Haltung von Greifvögeln in zoologischen Gärten, Tiergärten und zu wissenschaftlichen Zwecken. Schaustellerische Haltung von Greifvögeln, bei der die Vermarktung gegenüber Informations- und5