Bővebb ismertető
BERECHNUNG RECHTWINKLIGER ABSTECKUNGSNETZE
I. Bánhegyi
Lehrstuhl für Höhere Geodásie, Geodatisches Institut, TU Budapest Eingegangen am 2. Januar 1979 Vorgelegt von Prof 1 r. P. Bíró
Einleitung
Als Absteckungsnetz für Industrieanlagen wird meistens ein recht-winkliges Vierecknetz angelegt. Die Koordinatenachsen eines solchen Netzes sind zu den Hauptrichtungen des Bauwerkes parallel, daher ist sowohl die Berechnung der Einfluchtuiigsmafie als auch die Absteckung selbst viel ein-facber als bei einem Netz allgemeiner Form.
Recbtwinklige Absteckungsnetze werden in folgenden Schritten abge-steckt:
1. Yorláufige Absteckung der Netzpunkte und die für die Koordinatenrechnung erforderlichen Messungen.
2. Berecbnung der Koordinaten der vorlaufig abgesteckten Punkte.
3. Endgültige Absteckung und Yermarkung der Netzpunkte.
4. Überprüfung des Netzes.
Mit dem Erscheinen der pbysikalischen Entfernungsmesser anderte sich die Zusammensetzung der für die Koordinatenberechnung erforderlichen Messungen. Die gemischten (Richtungs- und StreckenmeB-) Netze traten in den Vor der grund.
Die Koordinaten der vorlaufig abgesteckten Punkte werden seit der Verbreitung der Rechenanlagen durch Ausgleichung nach dem Prinzip der kleinsten Quadrate — u. zw. zweckmáfiig durch Koordinatenausgleichung — berechnet. Im Beitrag werden die verschiedenen Methoden der Ausgleichung behandelt.
Koordinatenberechnung durch Netzausgleichung
Bei der Koordinatenausgleichung werden im ersten Schritt der vorláufige Orientierungswinkel des RichtungsmeB-Aufstellungspunktes und die vorláufi-gen Koordinaten der Punkte berechnet.
Die vorlaufigen Werte sind stets so anzusetzen, daB an deren Stellen bei der notwendigen Reihenentwicklung die Glieder höherer Ordnung vernach-lássigt werden können.