Bővebb ismertető
Die Entwicklung der elektrotechnischen Ausrüstung
Von Ottó Rottky, Leipzig
Einleitung
Es sind bald sechs Jahre ve'rgangen, seitdem man sich in der Deutschen Demo-kratischen Republik intensiv mit Gurtbandanlagen befaBt, solche Anlagen pro-jektiert und baut. Sechs Jahre sind schon genügend Zeit, daB man rückschauend feststellen kann, welche Fortschritte gemacht wurden, und man auch erkennen kann, welche Fortschritte in den náchsten Jahren zu erwarten sind.
Gurtbandförderer sind im Tagebau schon seit langem bekannt. Als stationáre Anlagen fördern sie die Kohlé aus tiefen Tagebauen zur Rasensohle und weiter zum NaBdienst. Auch moderne Grofigeráte sind ohne sie nicht mehr denkbar. Es war daher naheliegend. die Erfahrungen vom Bau dieser Förderanlagen zu ver-werten. So wurden die elektrotechnischen Ausrüstungen der ersten Gurtband-anlage in Mücheln genauso projektiert und gebaut, wie wenn es sich um Gurtbandförderer für eine Abraumförderbrücke oder eine Brikettfabrik gehandelt hátte. Sehr bald stellte sich aber heraus, daB die langen Gurtbandförderer eine andere Auslegung der elektrotechnischen Ausrüstung verlangen. Mit dieser Er-kenntnis begann die Weiterentwicklung, die für mehrere markante Punkte ge-schildert werden soll. Tráger dieser Entwicklung ist nicht nur das PKB „Kohlé" als Hauptprojektant, sondern vor allém die Forschungsgemeinschaft „Bandíorde-rung in Tagebauen" unter der Leitung von Herrn Prof. Bahr, Freiberg.
Die Motorén
Für die Gurtbandanlagen werden dieselben Motorén verwendet wie im Geráte-bau. Das sind alsó Drehstrommotoren in Schutzart P 33 in Baggerausführung, die in rüttelfester Sonderausführung, mit staubdichten Lagern und verstarkter Iso-lation besteht. Daran hat sich nichts geandert, und es ist auch keine Ánderung beabsichtigt.
Auch die verwendeten Spannungen 6 kV und 500 V sind dieselben. Es liegt aber die Grenze tiefer als im Gerátebau. Sobald es einen Hochspannungsmotor gibt. wird er dem Niederspannungsmotor vorgezogen. Dies hat seinen Grund darin, daB im ausgedehnten Gelande eines Tagebaues für Pumpen und andere einzeln stehende Antriebe der Hochspannungsmotor wegen des geringen Spannungs-abfalles in den langen Leitungen dem Niederspannungsmotor im Betrieb über-legen ist. Man trachtet, eine doppelte Reservehaltung von Hochspannungs- und Niederspannungsmotoren der gleichen Leistung und Drehzahl zu vermeiden.