Bővebb ismertető
VORWORT
Das «Bibel-Lexikon», das erstmals in den Jahren 1951 bis 1950 in Lieferungen erschienen war und seit Jahren vergriffen ist, stellt sich in dieser zweiten Auflage in stark veränderter Gestalt vor. Um es auf den heutigen Stand der biblischen Wissenschaften zu bringen, wurden zahlreiche Artikel ganz neu gefaßt, andere gründhch überarbeitet und erweitert, alle aber zumindest in Text und Bibliographie sorgfältig durchgesehen und, wo nötig, ergänzt. Etwa 200 Stichwörter vor allem bibeltheologischer Art kamen neu hinzu. Obwohl sich dadurch der Umfang der zweiten Auflage um mindestens ein Drittel vermehrte, haben eine leichte Vergrößerung des Formats, die Wahl kleinerer Typen und ein gedrängterer Satzspiegel es erlaubt, den gewaltigen Stoff in einem Band unterzubringen. Die sinnvolle Arbeit mit dem Lexikon beruht ja entscheidend auf einer optimalen Auswerttmg des Verweissystems, die ein mehrbändiges Lexikon peinlich erschwert. Da seit einigen Jahren der Markt verschiedene Bildbände zm: biblischen Welt anbietet, durfte die lUustrierimg des Lexikons quantitativ leicht reduziert werden; dafür wurde sie qualitativ verbessert. Die farbigen geographischen Karten und die auf die Zeittafel folgenden drei Listen stellen eine wertvolle Neuerung dieser zweiten Auflage dar. Um angesichts der enormen Belastimg, über die alle Fachgenossen klagen, unnötige Doppelarbeit zu vermeiden, wurde weiterhin an der Verbindung mit dem niederländischen «Bijbels Woor-denboek» festgehalten, das A. van den Born im Verlag Romen + Zonen, Roermond/Maaseik, herausgibt. Auf Gnmd eines zwischen beiden Verlegern bestehenden Vertrags war der Herausgeber berechtigt, in das «Bibel-Lexikon» aus dem «BijbelsWoordenboek», von dem die beiden ersten Lieferimgen der 3. Auflage erschienen sind, nach freiem Ermessen Artikel zu übernehmen. Trotzdem hat das «Bibel-Lexikon» in der neuen Auflage ein sehr viel stärkeres Eigengepräge erhalten als in der ersten. Fast sämdiche neu eingeführten Stichwörter wurden direkt für das «Bibel-Lexikon» geschrieben und sind teilweise wieder in die niederländische Neubearbeitung eingegangen. Aber auch imter den aus Holland übernommenen Artikeln fmdet sich kaum einer, an dem nicht, sei es im Text, sei es in der Bibliographie, eine bearbeitende Hand erkennbar wäre. Die Beiträge sind signiert, ausgenommen kurze Bemerkungen (vor allem zu Ortsund Personennamen), die weitgehend von A. van den Bom stammen. Er half auch bei der Planung der deutschen Neubearbeitung mit und besorgte die Vermittlung der niederländischen und belgischen Mitarbeiter, wofür ihm mein aufrichtiger Datik gebührt. Dankbar gedenke ich aber vor allem der vielen Helfer in elf Ländern, die zum Gelingen der deutschen Ausgabe beigetragen haben (vgl. das Verzeichnis der Autoren am Schluß). Zuihnen zählen vorab meine Assistenten Rudolf Schmid (1961-63) und Werner Baier (seit 1963). Werner Baier hat sich für das Werk mit solcher Saclikenntnis, Umsicht und Hingabe eingesetzt, als wäre es sein eigenes. Unermüdlich hilfsbereit zeigten sich meine Tübinger
Kollegen, besonders der Ägyptologe Prof. Dr. Hellmut Brunner und der Assyriologe Prof. Dr.Wolfgang Röllig. Prof. DDr. Kurt Galling stellte die Druckbogen der Neuauflage seines «Textbuches zur Geschichte Israels», Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen, zur Verfügung, so daß es noch vor seinem Erscheinen im Lexikon berücksichtigt werden konnte. Prof. F. P. Rehor, Schwyz, habe ich für die Kartenzeichnungen zu danken, Herrn Hugo Lange, Tübingen, für die schönen neuen Strichzeichnungen. Dank dem freundlichen Einverständnis von Prof.D.Karl Eiliger durften von der Württembergischen Bibelanstalt Stuttgart die von ihm bearbeiteten Farbkarten übernommen und an die Schreibweise des «Bibel-Lexikons» angepaßt werden. Bei drei Kartenzeichnungen, die seinerzeit von mir nach anderem Transkriptionssystem für das Buch von C.Kopp, Die Heiligen Stätten der Evangelien, besorgt und mit freundlicher Erlaubnis des Verlags Pustet, Regensbiurg, hier eingerückt wurden, stimmt leider die Namenschreibung nicht völlig mit der des «Bibel-Lexikons» überein. Die Übersetztm-gen aus dem Niederländischen besorgten in ungezählten Arbeitsstunden Jürgen Rumpp und Käthe ElUger. Anni Karbacher kontrollierte in mühevoller Arbeit die Schriftstellen. Einzigartig war die Mitwirkung von Ingeborg Burkard als wissenschaftlich-redaktioneller Hilfskraft. Wertvolle Dienste leisteten meine Hilfsassistenten Kaspar Bosch, Andreas Imhasly und Walter Helbling, sowie Hildegard Falkenberg und Maria Schmitz. Die spontane Hilfsbereitschaft der evangelischen Tübinger Kollegen hat mich tief beeindruckt. Außer den bereits genannten Helhnut Brunner, Karl Elhger, Kurt GaUing und Wolfgang RöUig gilt dies von Alexander Böhlig, Hans Martin Kümmel, Reinhold Mayer, Siegfried Mittmann, Christian Rempis, Hans Peter Rüger, Walter Thiele, Manfred Weippert (jetzt Göttingen) und Peter Welten. Hermann von Wißmann beriet mich für die Karte Arabien. Wenn ich allen Mitarbeitern herzlichst danke, so denke ich besonders an diejenigen, die noch in letzter Stunde einsprangen, wenn Manuskripte aus Holland ausblieben oder nicht befriedigten, so Hubert Cancik.Wemer Dommershausen, Waither Eichrodt, Herbert Leroy, Meinrad Limbeck,WalterW. Müller und Adolf Smitmans. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die gute JuHe Amstad und meine Sekretärin Eva Maria Henn, die eine erhebhche Mehrbelastung während fünf Jahren als selbstverständlich hingenommen haben. Die Direktion imd die Werkstätten des Benziger Verlags haben großartige verlegerische und drucktechnische Arbeit geleistet. Mehr demi je bedürfen alle Disziplinen der Theologie einer zuverlässigen biblischen Fundierimg. Wemi ich seit Jahren jede freie Stunde, bei Tag und bei Nacht, in und zwischen den Semestern, für das neue «Bibel-Lexikon» eingesetzt habe, dami in der Hoffnung, der Theologie und der Verkündigung einen Dienst zu erweisen.
Tübingen, am r.Januar 1968
HERBERT HAAG