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Das Gespensterhaus
Seit Bibi mit ihrem Paps wieder zusammen in Dänemarlc wohnt, ist sie richtig glücklich. Paps hat einen Posten als Stationsvorsteher angenommen, und so gibt es Abwechslung genug für sie. Schade nur, daß sich Bibis Großeltern seit dem Tod ihrer Mutter nun ganz auf Schloß Klinteborg zurückgezogen haben. Dafür hat Bibi vier Freundinnen gefunden, mit denen sie fast immer unterwegs ist: »Die Verschworenen«, wie sie sich nennen. Heute wollen sie das Gespensterhaus erkunden, in dem der Geist eines alten Rittmeisters spuken soll. Jen-sine, die Haushälterin von Paps, hat ihnen oft von ihm erzählt, und auch davon, daß seine Frau und ihr Sohn Ole nach Amerika ausgewandert sind, nachdem der Rittmeister verstorben war. Seither hat niemand mehr etwas von ihnen gehört
Schon vor einem Jahr haben die Verschworenen das Haus besucht. Aber diesmal, spürt Bibi, ist irgend etwas anders Sie pirscht sich zu der verrosteten alten Pumpe vor dem Haus vor. Als sie den Schwengel in Bewegung setzt, schießt klares Wasser hervor!
»Hier muß eben erst jemand gewesen sein!« ruft Bibi erstaunt aus.
Das hätte sie nicht tun sollen, denn im Nu schießen die anderen Mädchen in wilder Flucht davon. Selbst Ulla, die sonst so Tapfere, läßt sich nicht zurückhalten.
Bibi aber hat keine Angst. Schließlich ist es ja heller Tag!