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DIE VORZEITBlut will idi sammeln, Gebein dazufügen,will hinstellen den Mensdien: Mensch sei dein Name.Assyrischer Schöpfungsmythos Um 1950 v. Chr.Feiere den frohen Tag und ruhe nidit an ihm: Denn siehe, niemand nimmt seine Güter mit sidi, und nodi keiner kehrte zurück, der dorthin gegangen ist! Papyrus aus der Zeit um 1800 v. Chr.Am Anfang war die NotIm halbtropischen, wild wuchernden Wald stehen drei Menschen und starren in die tiefe Fallgrube, aus der das ängstliche Trompeten eines jungen Mammuts dringt. Die Luft hängt feuchtschwül und bewegungslos unter dem dichten Laubdach. Die brütende Hitze ist unerträglich, die Männer lösen die Gürtelriemen und werfen die kurzen, aus rohen Fellen gefertigten Lendenschurze ab.Die gedrungenen, muskulösen Körper sind von Sonne und Schmutz dunkelbraun, fast schwarz gegerbt. Zottig hängen die Haare um die niederen Stirnen, die breit vorstoßenden Kiefer und kraftvollen Gebisse werden von Bartgestrüpp verdeckt^Der größte der Wilden reibt sich mit der riesigen Hand nachdenklich die platte Nase, unruhig flackern die kleinen, unter wulstigen Brauen verborgenen Augen. Einen Augenblick überlegt er, dann winkt er den Gefährten zu.Sogleich beginnen sie, Felstrümmer aus dem nahen Flußbett her-aufzuschleppen und neben die Grube zu schichten. Bei ihren Gängen hangabwärts begegnen sie den Frauen, die langgezogene Lederschürzen tragen. Eine Schar struppiger Kinder läuft hinterher.Die Familie hat wie alle Tage ihre Anstrengungen zur Erhaltung des Lebens geteilt. Die Frauen und Kinder sind zum Sammeln der Früchte ausgegangen, die Wald, Feld und Wiese bieten. In den roh angegerbten Lederbeuteln sind Wurzeln, Nüsse und wilder Hafer, kleine Tiere, Vogeleier und Muscheln. Jetzt aber lassen sie die mühselige Arbeit imd rennen, schreiend vor Erregung und Gier, mit geschwungenen Prügeln und rasch aufgerafften Steinbrocken zum Schauplatz der Jagd.