Bővebb ismertető
Editorial Das hiermit vorliegendeSchulheft Nr. 44 „Bildung von gestern für die Welt von morgen?" dient in erster Linie einer Dokumentation der Vortráge*), die im Rahmen des 11. österreichischen Lehrertreffens an der UBW Klagenfurt (9. bis 12. Október 1986) gehalten wurden. Berücksichtigt wurden dabei alle Beitráge, die bis RedaktionsschluG vorlagen. Das Referat von Dr. Susanne Dermutz (Schulentwicklung seit 1945) war nicht dabei. Wir möchten diesbezüglich interessierte Leser/innen auf ihren sehr ausführlichen Beitrag im Schulheft Nr. 37/1985 („Ottó Glöckel - Schulreformen") verweisen. Besonders möchten wir auch auf den Beitrag derKSJ (Katholischen Studierenden Jugend) hervorheben, der doch sehr deutlich dokumentiert, daG auch aus diesem Láger Konzepte vorliegen, die dem herrschenden, reaktionáren Trend Paroli bieten. Inhaltliche Schwerpunkte des Lehrertreffens waren die Auswirkungen von technischer und ökonomischer Entwicklung auf die Schule und die in ihr wirkenden Selektions- und Ausgrenzungsmechanísmen. „DiegegenwártigeTendenzzur Anpassung der Schule an kurzfristige Wirtschaftserfordernisse láBt Fragen des lebensnahen Lernens und der Persönlichkeitsentwicklung unberücksichtigt. Demgegenüber konzentrieren sich Bildungspolitiker auf die Perfektionierung von Auslesemethoden, die gesellschaftlich ohnedies benachteiligte Gruppén wie Mádchen, Auslánderkinder und Behinderte in besonderer Weisetreffen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Jugendarbeitslosigkeit bedeutet dies eine empfindliche Einschránkung der Lebensperspektiven junger Menschen." (Zitát aus der Presseaussendung des Lehrertreffens.) Unter den Teilnehmer/inne/n der Tagung herrschte Übereinstimmung darüber, daR eine breite Allgemeinbildung, die Wissenschaft, Kultur und Politik gleichwertig verbindet und die zentralen Fragen unserer Gesellschaft (Frieden, Unterentwicklung, Ökologie und soziale Ungleichheit) in den Mittelpunkt des Lernens stellt,fürdieLösung derZukunftsproblemeVoraussetzung ist. Wir habén versucht, die hier abgedrucktenReferate unter diesem Blickpunkt mit weiteren Beitrágen sinnvoll zu ergánzen und abzurunden. Die Redaktion