Bővebb ismertető
Vorwort In den letzten Jahren habén síeli erfreuliche Wandlungen ín der Hormonologie gezeigt. Die Forschung wird heute von biochemischer u n d mcdizinischer Seite vorwártsgetrieben. Die durch enzymatische Biosynthesen hervorgebrachten Effektoren des Stoffweclisels - so seien die Hormoné jetzt definiert - beeinflussen im Organismus wiederum andere enzymatische Stoffwechselvorgánge; die Hormoné werden selbst umgebaut, abgebaut und ausgeschieden, wobei sich Ánderungen der biologischen Aktivitát zeigen können. Immer zahlreicher werden die in ihrer chemischen Konstitution aufgeklárten und künstlich synthetisierten Hormoné, Analoga und Derivate. Das stetig anwachsende Material aus den verschiedenen Sprach- und Interessengebieten verlangt eine Ordnung unter biochemischen Gesichtspunkten, um im Unterricht und auf Grenzgebieten sinnvoll verwertet werden zu können. Allerdings sind noch viele wesentliche Aspekte des Hormon-Stoffwechsels ungeklárt. Die Wahl einer Darstellung, die Gesichertes mit zukunftstráchtiger Problematik in ein ausgeglichenes Verháltnis bringen sollte, war nicht ganz leicht. Doch áhnlich lagen vor zwei Jahrzehnten die Verháltnisse bei den Enzymen, wo die biochemische Systematik sich als guter Wegweiser für den Unterricht und die Forschung erwiesen hat. Diese Tatsache gab dem Verfasser den AnlaB, auch die Hormoné kurz unter vorwiegend biochemischen Gesichtspunkten im vorliegenden Werk darzustellen. Das Buch entstand neben cler táglichen Arbeit in der Arzneimittelforschung. Es wurde versucht, durch möglichst zahlreiche Hinweise auf die neuere Literatur dem Leser den Kontakt mit der lebenden Forschung und das Eindringen in Einzelheiten zu ermöglichen. Das Werk wendet sicli nicht nur an den Biocliemiker, sondern auch an den Mediziner, Pharmazeuten,