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Wann kamen die Blumen zu uns? Viele hohe Werke schafjt die Natúr ; aber die Blumen sind doch die schönsten Kinder ihrer Phantasie. William Hogarth (1735) Das Bedürfnis der Menschen, Pflanzen und Blumen zu verwenden, ist uralt. Leider wissen wir heute immer noch nicht genau, wann sich das erste Mádchen eine Blume ins Haar steckte oder wann der erste Kavalier seiner Angebeteten einen Blumenstraufi überreichte. Funde aus der Steinzeit (etwa 8000 v. u. Z.) lassen bereits das Bedürfnis erkennen, den Alltag mit Blumen zu verschönern. Die...
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Wann kamen die Blumen zu uns? Viele hohe Werke schafjt die Natúr ; aber die Blumen sind doch die schönsten Kinder ihrer Phantasie. William Hogarth (1735) Das Bedürfnis der Menschen, Pflanzen und Blumen zu verwenden, ist uralt. Leider wissen wir heute immer noch nicht genau, wann sich das erste Mádchen eine Blume ins Haar steckte oder wann der erste Kavalier seiner Angebeteten einen Blumenstraufi überreichte. Funde aus der Steinzeit (etwa 8000 v. u. Z.) lassen bereits das Bedürfnis erkennen, den Alltag mit Blumen zu verschönern. Die Höhlenzeichnungen geben uns darüber Auskunft. Funde aus der Bronzezeit (etwa 1500 v. u. Z.) Bronzezeit zeigen, wie Menschen ihre náchste Umgebung mit Wildrosen verschönten. Vielen Pflanzen sprach man damals in der Urgesellschaft auf Grund ihrer Heil- und Duft- Urgesellschaft wirkung magische Kráfte zu, wie Schutz vor Gefahren und Unheil und Heilung von Krankheiten. Das Verwenden von Pflanzenteilen und Blumen zu kulturellen Zwecken ist viele Jahrtausende lang zu verfolgen. Jáger in der Urgesellschaft übten den ersten Brauch aus, sie verwendeten gebrochene grüne Zweige, den Bruch", um sich vor der Geisterrache zu schützen. Als Grabbeigaben in der Bronzezeit wurden gepflückte Feldblumenstráufie verwendet. Manche kultischen, mystischen und rituellen Bráuche habén sich bis in unsere Zeit erhalten. Erste Brauchtumsformen waren schnurartig zusammengefügte Zweige und Blumen, die in Form girlandenáhnlicher Blütenketten als Hals- und Kopfschmuck dienten. Im Altertum trug man den Kopfkranz als Schmuck und Ehrung. Wáhrend der Antiké wurden Vasén mit fri- Antiké schen Blumen geschmückt. Besonders imVorderen Orient und im Südosten Europas war der Blumenschmuck verbreitet. In Ágypten, Babylonien und Assyrien lieCen Sklavenhalter viele Blumen kultivieren; bei Festen und Feierlichkeiten soll die Blumenverschwendung grófi ge-9

Termékadatok

Cím: Blumenfibel [antikvár]
Szerző: Reinhardt Höhn
Kiadó: VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag
Kötés: Varrott papírkötés
ISBN: 3331000426
Méret: 120 mm x 190 mm
Reinhardt Höhn művei
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