Bővebb ismertető
Vorwort zur deutschen AusgabeDie Bodenmeclianik ist heute für jeden Ingenieur, der Aufgaben des Grundbaues und des Erdbaues zu lösen hat, zu einem unentbehrlichen Rüstzeug geworden. Auch in den verwandten Anwendungsgebieten des Wasser- und Verkehrsbaues, der Bergbautechnik und des Baumaschinenwesens sind die bodenmechanischen Erkenntnisse und Methoden wichtige Voraussetzungen für die Lösung vieler Aufgaben.Wie kaum in einem anderen Fachgebiet ist es in der Bodenmechanik notwendig, mit Vereinfachungen und Idealisierungen zu arbeiten, um die Vielfalt der Erdstoffe und ihre Eigenschaften unter den verschiedenen Einflüssen erfassen zu können. Daher müssen bei der Anwendung der Berechnungsverfahren und der speziellen Betrachtungen stets die diesen zugrunde liegenden Voraussetzungen beachtet werden. Eine einfache Übertragung auf andere Bedingungen kann leicht zu Trugschlüssen führen. Im Hinblick auf diese Tatsache legt der Verfasser besonderen Wert darauf, nicht einfach Berechnungsvorschriften und Anweisungen anzugeben, sondern die grundsätzlichen Zusammenhänge darzulegen. Dadurch wird der Leser befähigt, selbst die Einflüsse und Auswirkungen zu beurteilen, die sich aus den mannigfaltigen Eigenschaften des Untergrundes und der Erdstoffe ergeben. Die Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf praktische Fälle wird durch zahlreiche Hinweise und Zahlenbeispiele erläutert und damit das Verständnis der theoretischen Ableitung erleichtert. Die Literaturhinweise am Ende der Abschnitte (bzw. Kapitel) geben wertvolle Hinweise für das vertiefte Studium bestimmter Einzelproblemc.Das vorliegende Buch wurde erstmalig 1957 in ungarischer Sprache herausgegeben. Die zweite Auflage erschien bereits 1958. Da die ungarische Sprache außerhalb Ungarns kaum verbreitet ist, war das Buch in seiner ursprünglichen Fassung einem verhältnismäßig kleinen Interessentenkreis zugänglich. Andererseits besteht das Bedürfnis nach einem Werk, das in grundlegender Weise eine Zusammenfassung des heutigen Standes der Bodenmechanik bringt, da die Neuerscheinungen der letzten Jahre fast nur Teilgebiete behandeln. Es lag daher nahe, das Buch in deutscher Übersetzung herauszubringen und es so einem großen Leserkreis zu erschließen. Für die Entscheidung, gerade dieses Buch ins Deutsche zu übertragen, sprach die Tatsache, daß hier nicht nur die Forschungsergebnisse aus beiden deutschen Staaten und den westlichen Ländern, sondern in umfassender Weise auch die ungarischen und sowjetischen Quellen verarbeitet sind. In dieser Hinsicht dürfte