Bővebb ismertető
Rappbodetalsperre
Einführung
Für viele Urlauber verbindet sich mit dem Begriff „Bodetal" vor allem der Gedanke an den Talabschnitt bei Thale, wo die Bode aus dem Harzgebirge heraustritt. Nannte Heinrich Heine das Tal der Ilse das lieblichste des Harzes, so kann man das „untere Bodetal" wegen seiner einzigartigen Wildromantik für den Harz besonders hervorheben.
Die Bode, die mit ihren Zuflüssen einen großen Teil der Harzhochfläche entwässert, durchbricht die harten Gesteine des Gebirges. Sie hat sich in Jahrmillionen bis zu 250 m tief eingegraben. Die Natur regte den Menschen in seiner Phantasie zu Namen an, wie Hexentanzplatz, Roßtrappe, Bodekessel und Teufelsbrücke. Die waldreiche Umgebung der Stadt
Thale zählt zu den schönsten Erholungsgebieten des Bezirkes Halle. Hier verbringen jährlich Tausende ihren Urlaub in FDGB- und Betriebsferienheimen, und etwa 1,5 Mill. Wanderer durchqueren jedes Jahr von Thale aus das Bodetal. Die Aufführungen des Harzer Bergtheaters begeistern jährlich 150 000-200 000 Besucher. Aber auch ein volkseigener Betrieb, wie die Eisen- und Hüttenwerke Thale, bestimmt das Bild der Stadt und macht sie zu einem wichtigen Zentrum der Arbeiterklasse im Nordwesten des Bezirkes Halle.
Während bei Thale die Bode noch stürmisch zu Tale braust, wird ihre Strömung ruhiger, wenn wir uns flußaufwärts der Harzhochfläche nähern. Vorbei an den Ferienorten Treseburg und Altenbrak, die sich an die Ufer der Bode schmiegen, erreichen wir die Talsperre Wendefurth, wo dem Flüß-
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