Bővebb ismertető
AUS DEM VORWORT ZUR I.AUFLAGE 1928
„Brennende Ruhr" ist gesunde, kräftige Kost. „Sdiwarz-brot" hat einmal Lenin solche Kunstwerke genannt, „wie sie unsere Zeit und das Proletariat braudit". „Grünberg verstehen, glaube ich, alle", schreibt ein Arbeiter. Gleich ihm haben Hunderte von Ruhrarbeitem diesen Roman bei seinem erstmaligen Abdruck in der „Freiheit", Düsseldorf, mit begeisterten Zuschriften an die Redaktion begrüßt,
„Brennende Ruhr" ist ein Stück deutscher Geschichte. Unterirdischer Marsch, Züge und Schritte im Dunkel, Schatten gegen Schatten. Der Aufmarsch ist beendet. Bünde, Geheimverbände, Mörder und Verschwörer, Banden und Rollkommandos - auf der andern Seite die Arbeiter, in Hundertschaften und proletarischen Abwehrkadern militärisch zusammengefaßt. Es war das erste Mal, daß sich in Deutschland eine „Rote Armee" bildete, die die Reichswehrhaufen kurz und klein schlug. Wir sind im allgemeinen über den Verlauf der Aktionen unterrichtet, die mit dem Abkommen von Bielefeld ihren Abschluß fanden, mit einem Verrat, der Hunderten von Arbeitern noch nachträglich das Leben kostete. Der innere Mechanismus, der Verlauf der Dinge, von innen und unten gesehen, blieb uns aber nach wie vor zum größten Teil unbekannt. Grünberg reißt die Fassade weg: Das Getriebe wird sichtbar. „In diesem Roman ist zu viel geschichtliche Wahrheit, um lediglich als Roman angesprochen zu werden", beteuert ein ehemaliger Rotarmist.