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Buch Wie überlebt ein Kind den Verlust des Vaters, den Zusammenbruch seiner wohlgeordneten Welt, den Absturz in Armut, Angst und Einsamkeit? Erst nach einem halben Jahrhundert wagte Magda Denes die Reise in ihre Vergangenheit. Schnörkellos und überquellend vor Sehnsucht nach Geborgenheit, Licht und Freiheit erzáhlt sie von einer Kindheit, die von Krieg, Verfolgung und Flucht geprágt war, in der es aber auch so etwas wie Normalitát gab. Inmitten des Grauens bauten sich Magda und ihre Familie Alltagsnischen. Hier wurde gelacht, geweint, gestritten und gescherzt. Krieg, Brutalitát und sogar das Verschwinden jüdischer Freunde blieben ausgeblendet. Die Familie war Schutzzone für Körper und Seele. Möchte sie auch noch so zerbrechlich sein, so mobilisierte sie doch in Magda Denes ungeheure Überlebenskráfte. Brennende Schlösser ist ein beeindruckendes und unvergeBliches Buch über eine Kindheit in Ungarn in Zeiten des Holocaust und über den Versuch, sich inmitten der Wirren des Krieges ein kleines Stückchen Normalitát zu schaffen. Und es ist die erstaunliche Geschichte eines jungen Mádchens, das mit einer schier unglaublichen Mischung aus Willensstárke, Mut, Glück und Fatalismus versucht, sich jenen Rest von Humor und Optimismus zu bewahren, der in Zeiten der Verfolgung ein Grundstein des Überlebens ist. Autorin Magda Denes unterhalt als Psychoanalytikerin eine Praxis in New York und hat einen Lehrstuhl für Psychotherapie und Psychoanalyse an der New York University.