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1089. Engels an Frau Jenny Marx; 1868 Januar 3.Manchester, 3. Januar 1868.Liebe Frau Marx,Ich muß um Entschuldigung bitten, daß ich Ihren Brief so langeunbeantwortet gelassen. Aber die Weihnachtszeit ist die einzigeim ganzen Jahre, die es mir auch außer dem Geschäft fühlbarmacht, daß ich mit einem Fuß in der Bourgeoisie stehe, und daszieht hier in Manchester viel Essen und Trinken und verdorbenenMagen mit obligater Verdrießlichkeit und Zeitverschwendung mitsich. Das ist jetzt so ziemlich vorbei, und ich fange an wieder auf-zuatmen.Es tut mir nur leid, daß ich augenblicklich keine größere Kisteauftreiben konnte, aber ich mußte eben nehmen, was im wäre-house1 vorlag ich werde das nächstens gutmachen.Inliegend das Neueste von Siebel. Den Brief sowie einen frühe-ren, an den Mohr gesandten, erbitte ich mir baldigst zurück; ichmuß an ihn am 8. schreiben, es ist nur 2mal des Monats Post, unddem armen Teufel macht's großes Pläsier, wenn er sieht, daß manan ihn denkt. Er tut redlich das seinige trotz seiner Krankheit.Das Ding aus der Barmer Zeitung ist von ihm. Was Mohr von derGeschichte wegen der Kölner Zeitung denkt, kann er mir wohlsagen; wenn er meint, es wäre besser, ich schriebe deswegen anM[eißner], so kann ich's besorgen und ihm zugleich den BarmerAusschnitt einschicken.Das Hofstettensche pater peccavi2 ist höchst amüsant. Erriecht natürlich überall nur Liebknecht. Jedenfalls ist den Herren,der Versuch jetzt gelegt, das Buch zu erdrücken und gleichzeitigzu exploitieren3.An Wilhelmchen schreibe ich dieser Tage. Von Kugelmannnichts weiter gehört, wie es mit den Schwabenartikeln gezogen hat.Aus den bis jetzt erschienenen Artikeln könnte Meißner schon.