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VORWORT Ein besonderes Anliegen des „Institutes fiir protestantische Kirchengeschichte, Wien" ist es, zum Dialóg zwischen Forschern aus verschiedenen konfessionellen, kulturellen und gesellschaftlichen Lagern beizutragen. So bereitet es uns grofee Freude, hier zwei Aufsátze vorlegen zu können, die sich beide mit dem verpflichtenden Érbe der Reformation in Südostmitteleuropa bescháftigen. Der grofie deutsche Reformationsgeschichtler und Ostkirchenexperte, Prof. DDr. Róbert Stupperich, legt seinen schonlange erwarteten, anláfilich der Eröffnung des „Institutes für protestantische Kirchengeschichte, Wien" gehaltenen Vortrag „Érbe und Auftrag der Reformation im Südosten" nun als Aufsatz vor. Der bekannte Experte für den ungarischen Protestantismus, Prof. DDr. Mihály Bucsay, bescháftigt sich mit einem analógén Thema „Humanismus und Reformation in Ost- und Südosteuropa". Beide Forscher, der deutsche Lutheraner wie derungarische Reformierte, wissen sich, wie übrigens auch der Leiter des Institutes fúr protestantische Kirchengeschichte, Wien, in besonderem Mafie dem Doppelerbe von Reformation und Humanismus dankbar verbunden, das zur „Brücke zwischen Kirchen und Kulturen" werden konnte, geworden ist und werden kann. Aus Vortrágen des Leiters erwachsenc Aufsátze dokumentieren die Vielfalt der Aufgaben des „Institutes für protestantische Kirchengeschichte, Wien".1 Ein Bericht über die Eröffnung und die Arbeitsvorhaben des Institutes rundét den vorliegenden Band ab. Meiner Frau, Gerlinde Waltraud Barton, habe ich auch hier, wie schon so oft, recht herzlich für ihre Mithilfe beim Lesen der Korrekturen zu danken. Wien, im Dezember 1975 Peter F. Barton