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VORWORTGeheimnisse, ewig unergründbare Vorgänge um uns und in uns gibt es in unerschöpflicher Zahl. Wir begegnen ihnen auf Schritt und Tritt, in jedem Augenblick, bewußt und unbewußt. Manches Geschehen wiederum wird aus Leichtgläubigkeit, aus einer Neigung zum Okkulten, aus Ignoranz und Aberglauben trotz klarster Erkenntnisse gesunden Menschenverstandes den großen Rätseln zugeordnet. Eine weite, unüberwindbare Kluft klafft zwischen den scheinbaren Geheimnissen und den wirklichen, die verhüllt bleiben; den umgebenden Schleier lüften zu wollen wäre sinnloses Beginnen. Gläubig und bewundernd in einer Welt der Wunder und Rätsel zu stehen ist schicksalsgewollte Aufgabe des Menschen. Geheimnisvoll umbrämten, unechten Wunderglauben aufzuzeigen, den künstlichen Schleier, den Aberglaube und Dummheit gewebt haben, zu zerreißen ist ein Anliegen dieses Buches. Es zielt auf verehrendes Hinnehmen der unerforschlichen Mysterien, auf bewundernde Achtung vor der Arbeit der forschenden Wissenschaft dort, wo ihrem Ansetzen ein positiver Sinn zukommt aber auch auf eine Zerstörung abergläubischer Illusionen.Hier und da wird über das eigentliche Thema hinausge-griffen, historisch erläuternd, klare und trübe Quellen heranziehend. Doch es schien unerläßlich, ferne Hintergründe zu beleuchten, aus denen falsche Anschauungen erwuchsen.Gustav Büscher