Bővebb ismertető
Wer Buchenwald heute sieht, verläßt sicher nachdenklich diesen Ort, der einst solchen Schrecken verbreitete. Heute noch, obschon seit der Befreiung mehr als drei Jahrzehnte vergangen sind, herrscht zunächst Schv\/eigen, wenn man Buchenwald erwähnt.Wir aber möchten nicht, daß geschwiegen wird. Wer Buchenwald sieht oder darüber liest, soll reden wie die, die es 1945 als freie Menschen nach jahrelangem faschistischen Terror verließen.Ich gehöre zu denen, die Buchenwald überlebt haben, die täglich neu die verderbliche Herrschaft der deutschen Monopole in Nazideutschland spürten. Schmerzlich sind die Gedanken an so manchen Kameraden, der sein Ende im Ofen des Krematoriums, seine letzte Ruhe in der Erde von Buchenwald fand. Ich habe aber auch die Kraft der Kameradschaft und Solidarität, tausendfach stilles Heldentum und den tiefen Humanismus der Verfolgten und Erniedrigten kennengelernt.Ich bin zurückgekehrt an den Ort furchtbarer Erinnerungen, aber auch fester und starker Freundschaft, weil ich nicht schweigen kann und nicht will, daß sich solches wiederholt, daß heutige und künftige Generationen erkennen, warum Buchenwald und Auschwitz und Ravensbrück und auch Vietnam und die faschistischen Verbrechen in Chile erfolgen konnten. Und ich möchte auch diese unlösbare Freundschaft zwischen den Völkern, die in Buchenwald geschmiedet wurde, sich weiterentwickeln sehen zum Glück und zum Nutzen für die Menschen. Diese Schrift soll dem dienen.