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VORWORT
Im letzten Jahrzehnt erschienen im deutschen Sprachraum nach einer langen Zeit wieder zusammenfassende Werke zur Kunst Indiens. Die vorliegende Darstellung, die im Zusammenhang mit den Bänden über Indiens Frühzeit, über die Kunst des Hinduismus und des Islam in Indien und über die moderne indische Kunst eine einführende Übersicht bieten soll, unterscheidet sich von anderen Publikationen vor allem durch die Bebilderung, die hier dank des Verständnisses von Herausgeber und Verlag ungewöhnlich umfangreich gehalten werden konnte, sowie durch das Bemühen, auch die architektonische Leistung der einzelnen Epochen besonders zur Geltung zu bringen. Der Verfasser war bestrebt, in großem Umfang gute Aufnahmen zusammenzubringen. Dem Verlag ist zu danken, daß er verständnisvoll alle Bilderwünsche berücksichtigt hat. So konnte ein Band geschaffen werden, der im Bild ein geschlossenes Kompendium buddhistischer Kunst in Indien gibt, - wie es in diesem Umfang wohl keines der bisher erschienenen zusammenfassenden Kunstgeschichtswerke bietet. Auch der Leser, der die Denkmäler Indiens nicht selbst besucht hat, soll damit eine Vorstellung vom Gesamtkomplex der baulichen Anlagen gewinnen.
Von anderen Darstellungen der Kunstgeschichte Indiens unterscheidet sich auch der Umfang, der der buddhistischen Kunst eingeräumt wurde. Auch die geschichtlichen Zusammenhänge, die Wandlung der sozialen Umstände und die Umwelt, in der die Kunstwerke entstanden, sollten dem Leser nahe gebracht werden.
Das Manuskript wurde 1961 abgeschlossen. Der Fachgelehrte wird unschwer erkennen, wo der Verfasser eigene Forschungsergebnisse vorträgt, wo er eigene Meinungen vertritt und wo er sich an vorhandene Meinungen anschließt und diese sich zu eigen macht.
Im Interesse allgemeiner Lesbarkeit wurde auf Verwendung von Transkriptionszeichen verzichtet. Die Namen sind in der gebräuchlichen englischen Umschrift gegeben.
Für Unterstützung bei seinen Forschungsreisen und für die Hilfe bei der Beschaffung von Fotos hat der Verfasser dem Department of Archaeology in New Delhi, vor allen den Herren Dr. Ghosh und Puri zu danken, dem Direktor des Department of Archaeology in Karachi, Herrn Dr. Fazal Ahmad Khan sowie seinem Vorgänger Monsieur Raoul Curiel - jetzt stellvertretender Generaldirektor des Louvre in Paris - und Herrn Wali Ullah Khan, Superintendent of Archaeology in Lahore. Dank schuldet der Verfasser den Leitern der Museen, in denen ihm großzügig die Genehmigung zum Fotografieren erteilt wurde: im Museum für Völkerkunde zu Berlin, Indische Abteilung: Herrn Dr. H. Haertel, in Bombay der Direktion des Prince of Wales-Museum, in New Delhi Herrn Direktor Dr. Shivarama-murti vom Nationalmuseum und Herrn Dr. K. C. Panigrah, Superintendent des Museum of Central Asian Antiquities, Herrn M. A. Shakur Khan,