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H. G. Conway - Bugatti [antikvár]
 
: H! .'1 . ' ' 1 IIm Norden Italiens liegt, begrenzt von Alpen, Apennin und Adria, die fruchtbare Ebene des Po. Im Westen dieses mächtigen Flußtals befinden sich die traditionellen Hochburgen der metallverarbeitenden Industrie, Mailand und Turin, im Osten das Handwerkszentrum Venedig. In der Mitte, zwischen Garda- und Iseosee, liegt Bres-cia, Sitz der Familie Bugatti. Carlo Bugatti (1856 bis 1940) verbrachte seine Lehijahre in Mailand, wo er sich als Schöpfer extravaganter und heute von Museen in aller Welt heißbegehrter Möbelstücke...
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: H! .'1 . ' ' 1 IIm Norden Italiens liegt, begrenzt von Alpen, Apennin und Adria, die fruchtbare Ebene des Po. Im Westen dieses mächtigen Flußtals befinden sich die traditionellen Hochburgen der metallverarbeitenden Industrie, Mailand und Turin, im Osten das Handwerkszentrum Venedig. In der Mitte, zwischen Garda- und Iseosee, liegt Bres-cia, Sitz der Familie Bugatti. Carlo Bugatti (1856 bis 1940) verbrachte seine Lehijahre in Mailand, wo er sich als Schöpfer extravaganter und heute von Museen in aller Welt heißbegehrter Möbelstücke rasch einen Namen machen kormte. Im Jahre 1880 heiratete er Therese Lorioli, die ihm eine Tochter, Deanice (1880), und zwei Söhne, Ettore (1881) und Rembrandt (1885) schenkte.Die beiden Jungen wuchsen in einer Umgebung auf, in der Handwerk und Kunst Hand in Hand gingen. Schon früh erlernten sie den Umgang mit Pinsel, Ton und Holz, und vor allem Rembrandt erwies sich als bemerkenswertes bildhauerisches Naturtalent. Er entwickelte sich später zu emem international hochgeschätzten animalier, d.h. Schöpfer von Tierskulpturen, setzte jedoch tragischerweise 1916 in einem Anflug von Verzweiflung seinem Leben ein Ende.Der ältere Sohn Ettore war von Anfang an mehr von der Technik der Motoren und Maschinen fasziniert. Sein Interesse galt zunächst den Fahrrädem, und danach selbstverständlich den seit der Erfindung des Verbrennungsmotors im Aufschwung befindlichen Automobilen, die im reichen Norditalien bald ebenso auf den Straßen anzutreffen waren, wie in Frankreich oder Deutschland.Der junge Ettore wurde zum Fahrradhersteller Prinetti & Stucchi m die Lehre gegeben, wo er rucht nur das Mechanikerhandwerk von der Pike auf erlernte, sondern sich auch mit den Prinzipien der Metallverarbeitung und dem Einsatz von Werkzeugmaschinen vertraut machen konnte, was ihm später, als er selbst Fahrzeuge produzierte und eigene Fabriken unterhielt, sehr zum Vorteil gereichen sollte. Seine Lehre war indes alles andere als ein Ingenieurstudium, und so konstruierte er seine Automobile später auch eher mit Erfahrung, Augenmaß und handwerklichem Geschick, und nicht anhand theoretischer Berechnungen. Das zeichnerische Talent hatte Ettore wohl von seinem Vater geerbt, und so durfte er bei Prinetti & Stucchi bald selbst ans Reißbrett. Er entwarf für seinen Arbeitgeber ein Dreirad mit De-Dion-Einzylindermotor und später offenbar auch ein Fahrzeug mit zwei Triebwerken. Mit 18 oder 19 nahm er an einigen der zahlreichen Straßenrennen teil, die gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts meist auf den Verbindungsstraßen zwischen zwei Städten ausgetragen wurden. Erfolge in den Rennen Ve-rona-Mantua und Pinerolo-Turin weckten seine Lust an der Geschwindigkeit.1898 oder 1899 konstruierte er ein vierrädriges Fahrzeug mit vier Motoren, paarweise vom und hinten angeordnet. Bezüglich der Details dieser Konstruktion vertreten die historischen Quellen zwar unterschiedliche Auffassungen, doch handelte es sich bei diesem Automobil zweifellos um Ettores legendären Typ 1. Prinetti & Stucchi stellten jedoch bald darauf die Produktion von motorisierten Fahrzeugen ein, und Ettore verließ die Fürna.UNTEN Auf den ersten Äutomobilaussteltungen um die Jahrhundertwende zeigte de Dietrich in Paris die Kreationen verschiedener Konstrukteure. Auf dieser wahrscheinlich im Jahre 1903 entstandenen Aufnahme sieht man (in der Mitte) Ettore Bugattis erste Konstruktion für den Baron neben Automobilen von Turcat-Mery. Der kleine Mann links im Bild ist L. T. Delaney. der sich später bei Lea-Francis einen Namen machen sollte.HUB

Termékadatok

Cím: Bugatti [antikvár]
Szerző: H. G. Conway
Kiadó: Heel-Verlag GmbH
Kötés: Varrott keménykötés
ISBN: 3811208462
Méret: 240 mm x 320 mm
H. G. Conway művei
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