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Ein der bildenden Kunst wie der Musik gleich offener Kunstschriftsteller erklärte einmal: Wenn Gott aus irgendwelchem Grunde eine der beiden Künste einsparen müßte und er würde die Entscheidung auf mich legen: Ohne Bedenken würde ich mich für die Musik und gegen die bildende Kunst erklären. Warum? Für die dem Auge entzogenen Bildwerke fände sich sogleich ein notdürftiger Ersatz in dem bunten Farben- und Formenspiel der Natur. Aber für die Musik ? Ein Vogellied vielleicht, das Orgeln des Winds in den Baumkronen, das herübergewehte Rauschen eines Wasserfalls, die silberne Koloratur eines Frauenlachens, ja, bis zu einem gewissen Grade, die dichterische Sprache, von der ein Wortkünstler wie Verlaine gefordert hatte: Musik, Musik vor allen Dingen! Aber sonst - ? Der Rest wäre Schweigen; denn - gestehen wir es uns nur ein: Wie weltenhoch trägt die Musik der Töne uns über die der Worte noch hinaus! »Was die schön-