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I ) |l , ( ; I ,JI Spitzweg und die DeutschenDie Popularität Spitzwegs in Deutschland ist eine eigenartige Erscheinung, die zum Beginn eines Buches über diesen Maler Ins Fadenkreuz der Überlegungen und Beobachtungen gerät. Denn dieses Buch will keine umfassende Würdigung seiner Kunst und seiner Persönlichkeit geben, sondern wie mit einer Sonde einen Grundgedanken und einige dazugehörige Nebengedanken vortreiben, die zusammengenommen diesen Meister des Kammerbildes In ein anderes Licht stellen sollen, In ein Licht, das seine Popularität begründet und erklärt.Ein deutscher Maler des 19. Jahrhunderts soll mit seinem Volk konfrontiert werden. Aber warum gerade Carl Spitzweg (Abb. i), dieser allgemein liebenswürdig und liebenswert genannte Kleln-melster, der am 5. Februar des Jahres 1808 In München geboren wurde und am 23. September 1885 In der bayerischen Hauptstadt starb? Gibt es denn nicht andere Maler Im vergangenen Jahrhundert, die auf ihre Landsleute stärkeren Einfluß ausgeübt haben? Man kann etwa an Ludwig Richter (1803-1894) In Dresden denken und seine Fiolzschnittbücher Fürs Haus (Abb. 2), oder an den Nazarener Julius Schnorr von Carolsfeld (1794 bis 1872) und seine Illustrationen zum Nibelungenlied und zum Alten und Neuen Testament - seine sogenannte Bilderbibel -(Abb. 3), die wohl In jedem Bürgerhaus des ausgehenden Jahrhunderts vorhanden waren. Bekannter als gerade Spitzweg war auch Adolf von Menzel (1815-1905), die kleine Exzellenz des Berliner Kunstlebens, der das Geschichtsbewußtsein des deutschen Kaiserreiches mitgeprägt hat durch seine Darstellungen von Preußens König Frledrldi IL, seinen Taten und Soldaten: Die Idealisierung der preußischen Geschichte und des Königs, den