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Vorspiel und Siziliana URIDDU: (hinter dem Vorhang) O Lola, rosengleich blühn deine Wangen, rot wie Kirschen leuchten deine Lippen; wer dir vom Mund Küsse darf nippen, trágt nach dem Paradiese kein Verlangen. Wohl steht vor deiner Tür ein warnendes Mai, dennoch, ach, lieb' ich dich zu meiner Qual; und ohne Zaudern eilt' ich zur Hölle, fánd' ich im Paradies nicht dein holdes Antlitz. AhI ah, ah, ah! EINZIGER AUFZUG Ein Platz in einem sizilianischen Dorf. Im Hintergrund, rechts, eine alte Kirche mit praktikablem Tor; links das Wirtshaus und das Haus der altén Lucia. Es ist Ostermorgen. Er ster Auf tr itt Landleute (Mánnner, Frauen, Kinder) (Glocken in der Kirche. Anfangs ist die Bühne leer. Morgendammerung. Landleute, Manner, Frauen, Kinder schreiten über die Bühne. Die Kirche wird geöjfnet und die Menge geht hinein. Die Bühne bleibt leer.) Nr. 1 Eingangschor FRAUEN: (hinter der Szene) Ah! MANNER: (hinter der Szene) Ah! FRAUEN: (hinter der Szene) Duftig erglánzen Orangen in Grün gehüllt, Lerchen durchjubeln den blühenden Hain.