Bővebb ismertető
Als die CEPT (Conférence Européenne des Postes et Télécommunication) erstmalig europäische Empfehlungen für den CB-Funk herausgab, hatte sie ziemlich klare Vorstellungen darüber, welche Art von CB-Funk man möglichst vielen europäischen Fernmeldeverwaltungen zur Genehmigung empfehlen konnte. Es entstanden die sogenannten CEPT-Empfehlungen, so wie wir sie heute in unseren gültigen FTZ-Richtlinien (z.B. 17R 2028) wiederfinden. Nicht ohne Grund beinhalten diese Empfehlungen nur noch die Betriebsart FM. AM und SSB scheinen in den internationalen Vereinbarungen für den CB-Funk keinen Stellenwert mehr zu haben. Für diese Entscheidung der CEPT gibt es einige stichhaltige Argumente:-CB-Funk soll ein Minimum an Störungen und sogenannten störenden Beeinflussungen bei anderen Funk- und Fernmeldeanlagen verursachen.-CB-Funk soll möglichst in allen Mitgliedsländern der CEPT anmelde- und gebührenfrei betrieben werden können (es gibt zur Zeit jedoch noch einige Staaten, die für FM-Geräte Gebühren erheben).-CB-Funk soll einheitliche Normen benutzen und grenzüberschreitend benutzbar sein. Das schwierigste Problem ist sicherlich die sogenannte elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), beim CB-Funk ist dies (im Gegensatz zum kommerziellen Funk) das Betreiben von Sendeanlagen in un-CB-funk 1/91Warum FM inden CEPT-Bestimmungen?die bei AM schnell zu Störungen neigende Übermodulation bei Fehlanpassungen sind bei FM kein Thema, und auch beim Schmalband CB-Emp-fang zeigen sich heute die Vorteile der FM-Empfanger-technik:Begrenzerstufen reduzieren Empfangsstörungen durch Zündanlagen und elektrische Maschinen und sorgen für ständig gleiche NF-Lautstärken ohne Schwankungen. Selbst wenn 2 Fahrzeuge mit FM-Funk unmittelbar hintereinander herfahren, gibt der Empfänger das gleiche saubere Lautsprechersignal ab wie in einigen km Entfernung. Für den, der sich durch das unvermeidliche FM-Grundrauschen zwischen den Sendungen oder auf freien Kanälen gestört fühlt, gibt es Rauschunterdrük-kungssysteme oder auch Selektivruf Nicht zuletzt trennt auch die CEPT-Prüfnummer die Spreu vom Weizen:Die Empfangereigenschaften von CEPT-Geräten sind weitaus besser als bei vielen AM/ FM-Geräten, bei denen es für die Empfängerqualität keinerlei Mindestanforderungen gibt.Und - wer baut gerne an der Grenze sein AM-Gerät aus, weil er es in Holland, Österreich oder Dänemark nicht benutzen darf? FM müßte man haben LMh^iWolfgang Schnorrenberg5mittelbarer Nachbarschaft von Rundfiink-und Fernsehge-rä-ten, Plattenspielern, CD-Playem oder Videorecordern, denn CB-Funk ist ein Hobby und Heimstationen stehen nun einmal in Wohnräumen und schaffen elektrische Verkop-plungsprobleme, die man bei vielen anderen Funkdiensten nicht kennt. Frequenzmodulierte Sender verursachen die geringsten Verträglichkeitsprobleme, beim Senden bleibt die Sendeleistung immer konstant, nur die Frequenz ändert sich im Takt der Modulation. Ein Fernsehempfänger in unmittelbarer Sendernähe reagiert allenfalls auf den FM-CB-Funk mit einem etwas blasseren Bild, wo bei einem amplituden-modulierten Sendesignal das Bild schon im Takt der Modulation zusammenbrechen würde oder breite schwarze Streifen den Fernsehgenuß zur Katastrophe für den Nachbarn erwarten ließen. Darin ist auch der Grund zu sehen, daß in Deutschland für ortsfeste AM-Geräte Gebühren- und Genehmigungspflicht besteht, denn Funkstörungen werden weitaus häufiger bei AM-Geräten gemeldet und erfordern öfter den Einsatz des Funkmeßdienstes. Die Tatsache, daß die Störungen durch AM-Geräte sichnoch in vertretbarem Rahmen gehalten haben, verdanken wir nicht zuletzt der Unterhaltungse-lektronik-Indu-strie, die ihre Geräte im Laufe der letzten Jahre immer einstrahlungsfester gemacht hat. Dies ist aber nicht in allen europäischen Ländern genauso selbstverständlich wie bei uns. Insofern ist die europäische Regelung für FM natürlich auch ein Kompromiß:FM ist die einzige Betriebsart, die ein mehr oder weniger unkontrollierbares Nebeneinander von Funkanlagen und Unterhaltungselektronik erlaubt (unkontrollierbar auch wegen der Genehmigungsfreiheit, FM-Stationen sind nicht von der Postbehörde registriert und kommen nicht von vornherein als potentielle Störer in Betracht).Sagte man ursprünglich noch den FM-Geräten schlechtere Übertragungseigenschaften als bei AM nach, so hat die Entwicklung neuer FM-Geräte gründlich mit diesem alten Vorurteil aufgeräumt: Schmalband-Frequenzmodulation wird dank modemer Frequenzaufbereitung und guten Modulations- und Demodula-torschaltungen perfekt beherrscht. Sender-Endstufen werden bei FM besser ausgenutzt, die Arbeitspunkte und