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Oto Bihalji-Merin Marko Celebonovic
Viele Maler unserer Tage sind der Meinung, die klassischen Formen der Kunst seien ausgeschöpft, und suchen einen Weg aus dem geschlossenen Kreis des Überkommenen. Sie schauen durch die Hülle der Materie in die mikro- und makroskopische Welt und erweitern das Repertoire ihrer Formen.
Es gibt in der Kunst jedoch auch neue Erlebnisse, die nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar sind. Sie tragen die Kennzeichen äußerer For m Wandlungen nicht und bieten im ewigen Kreis des Lebendigen noch unaus-gewertete Möglichkeiten. Denn der Künstler kann die äußeren Dinge mit dem inneren Auge sehen und formen.
Solcherart ist die Malerei von Marko Celebonovic. Er durchlebte das Kunstklima dieses Jahrhunderts; sein Werk jedoch ist unbeirrbar und unlösbar mit den Dingen unserer Erde und dem menschlichen Sein verbunden. Sein Beharren ergab zuweilen Mißverständnisse und Vereinsamung. Im raschen Wechsel des zeitgebundenen vergänglichen Geschmacks wuchs die Bedeutung seiner Kunst zu Dauer und Tiefe der Ausstrahlung.
Mit anderen Begabten pilgerten in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts jugoslawische Künstler nach Paris. Wenn auch Einflüsse aus Wien und München spürbar waren, stand die École de Paris im Mittelpunkt des Kunstinteresses. Maler und Bildhauer wurden von Nachimpressionismus, Fauvismus, den Nabis, den frühen