Bővebb ismertető
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Vorwort zur zweiten Auflage
Dies Buch ist für die zweite Auflage so gut wie neu gesdirieben. Durchgehend ist die allgemeine psydiologische Basis verbreitert — die einzelnen Lehren sind stärker als in der ersten Auflage in die Grundprobleme der modernen Psychologie eingeordnet. Das hat zur Folge, daß sich das Besondere der „Charakterologie" oft in den Problemen der allgemeinen Psychologie verliert. Die Schwierigkeit, eine besondere Disziplin „Charakterologie" aus der Psydiologie abzugrenzen, ist seit dem Erscheinen der ersten Auflage noch gewachsen. Die Trennung ist großen Teils nur noch eine arbeitspraktische, wie Seite 18 ff. näher gezeigt wird. „Charakterologie" ist eine besondere Hinsicht der Psychologie, nicht ein Teilgebiet, das einen Gegen- | stand behandelt, der sich von dem Gegenstand der allgemeinen Psychologie abtrennen ließe. Dies Buch behandelt die moderne Psychologie mit Akzentuierung des charakterologischen Gesichtspunktes. ; i Viele Kapitel sind neu hinzugekommen. — Im allgemeinen Teil sind neu: i,' der geschichtliche Überblick über die Psychologie und Charakterologie der letzten Jahrzehnte, der Abschnitt über das Methodenproblem und die y angeschlossenen philosophischen Probleme der Charakterologie. Die Typo- ';' logien sind vermehrt, u. a. um das Referat der interessanten Konstitutions- !ji^j' Psychologie von W. H. Sheldon, die hier erstmalig in einem deutsdien Lehrbuch erscheint. Die von ihr aufgeworfenen Probleme führten zu \ einer Konfrontierung mit Kretschmers Lehre und zum Versuch einer • Klärung der „Erkenntnisleistung des Typenbegriffs". Dies „Problem des , ', Typenbegriffs" durchzieht das ganze Buch. Das ist nicht so zu verstehen, i als ob ich die Typologien für wichtiger erachtete als die übrigen Methoden der modernen Psychologie. Die ausgesprochenen „Typologien" nehmen ,i auch in dieser Auflage nur den ihnen zukommenden Raum im gesamten ' Referat der modernen Charakterologie ein. Aber der Typen^^egri^ spielt , eben in allen Systemen eine so wichtige (meist nicht erkannte und oft sehr ¦ . fragwürdige) Rolle (sei es in der Alltagsdiarakterologie, bei Klages oder in der Tiefenpsychologie), daß mir die hier angebahnte Klärung der Erkenntnisproblematik des Typenbegriffs als der vielleicht wichtigste eigene Beitrag ersdieint, den das Budi über die Darstellung der Lehren hinaus geben möchte.
In die Aufbausysteme wurde die „Schichten-Theorie" neu aufgenommen und in der Kritik ein — wie mir scheint — ebenfalls grundlegendes Problem der Psychologie und Charakterologie entwickelt: die „Bilderwelt der Psychologie".
Die Tiefenpsychologie wurde um die HEYERsche Richtung und um die „Daseinsanalytik" vermehrt. Vor allem aber wurde das ganze Problem