Bővebb ismertető
VORWORT Für eine Chemotherapie maligner Tumorén sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Substanzen empfohlen worden, ohne dafi hierbei grundsátzliche Fortschritte erzielt wurden. Wann eine Lösung des Problems möglich ist, wissen wir nicht. Wissenschaftliche Untersuchungen und klinische Erfahrungen mit Standardsubstanzen, die sich bewáhrt habén, sind aus zwei Gründen wichtig: 1.Kenntnisse über therapeutische Effekte und über Nebenwirkungen, unter besonderer Berücksichtigung der Dosierungsmöglichkeiten, und die Erarbeitung spezieller Indikationen sind Voraussetzungen, um die Zytostatika sinnvoll und zum gröfiten Nutzen tumorkranker Patienten anzuwenden. 2.Untersuchungen über den Metabolismus von Zytostatika und über ihre Wirkung auf den Stoffwechsel der Tumorzelle können eine wesentliche Grundlage für eine künftige rationelle Forschung und Weiterentwicklung bedeuten. So notwendig die abwagende Überlegung des Arztes am Krankenbett und die ruhige Arbeit des Wissenschaftlers im Laboratórium sind, so notwendig ist der Gedankenaustausch zwischen verschiedenen Arbeitsgruppen. Diesem Zweck diente ein Symposion, das am 14. und 15. November 1962 durchgeführt wurde. Da die Probleme intensiv diskutiert werden konnten, war das Ergebnis bemerkenswert und richtungweisend. Durch den Umfang der Diskussion vergröíSerten sich aber die Schwierigkeiten für den Herausgeber. Auch wenn in der Zwischenzeit neue Ergebnisse erarbeitet wurden, hat die Gesamtschau ihren Wert behalten. Ein wesentlicher Teil der experimentellen Arbeiten wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaftliche Forschung durchgeführt. Hierfür - zugleich auch im Namen der beteiligten Institute - zu danken, ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis. Allén Teilnehmern, die mit Vortrágen und Diskussionen zum Gelingen des 3. Bielefelder Symposions beigetragen habén, gilt mein besonderer Dank. Dem Verleger, Herrn Senator h. c. Friedrich-Karl Schattauer, sage ich herzlichen Dank für die Berücksichtigung aller Wünsche und für die wiederum vorzügliche Ausstattung beim Druck des Berichtes. Hilmar Wilmanns