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Kleine Einführung in die chinesische Astrologie5000 Jahre alt ist die chinesische Astrologie, die Wahrsagekunst, die Charakter und Schicksal des Menschen nicht wie bei uns nach Monaten, sondern nach Mondjahren deutet, die freilich im Laufe der Zeit unseren Sonnenjahren angepasst wurden.Zwölf Tierzeichen geben den Jahren ihren Namen. Nach der Legende soll Buddha eines Tages die Tiere zu sich gerufen haben, aber nur zwölf seien gleich zu ihm gekommen: zuerst die Ratte, dann Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und zuletzt das Schwein.Er habe jedem Tier ein Jahr geschenkt, dem es seinen Stempel aufdrücken durfte. Und so sei es zu dem zwölfjährigen Rhythmus in der chinesischen Astrologie gekommen.Der französische Fabeldichter Lafontaine (1621-1691) umschrieb diese Legende so: Je me sers d'animaux pour instruire les hommes" (Ich bediene mich der Tiere, um die Menschen zu belehren"). Und er mag Recht damit haben: Es ist erstaunlich, wie viel charakterliche Bindung oft Menschen eines Geburtsjahrgangs haben. Warum sollte also nicht die These der chinesischen Astrologen auch richtig sein, dass alle zwölf Jahre ein ähnlicher Menschentyp geboren werde? Die Buddha-Legende von der Entstehung der zwölf Tierzeichen hört sich fantastisch an, doch kann ihr Wahrheitsgehah aus der Geschichte der altchinesischen Astrologie nachgeprüft werden. Vor der Einpendelung auf die Zahl 12 gab es nämlich 27 Bilder des Mondtierkreises, die wiederum aus den 36 Bildern der Sternheerführer entstanden sind, denen nach Auffassung der altchinesischen Wahrsager je ein Tier zugeordnet war. Erst mit der Anpassung des Mondjahres - es beginnt zwischen Mitte Januar und Mitte Februar - an