Bővebb ismertető
Európa ist heute neu im Gesprách. Die Vision eines „gemeinsamen Hauses Európa" und die Pláne zu einem „Európa 1992" verfestigen sich. Zugleich teilt man den Kontinent immer noch in Ost und West ein, wenn auch der Ruf nach Verstándigung und Uberwindung des Trennenden nicht zu überhören ist. Das vorliegende Buch soll unter ökumenischem Gesichtspunkt hierzu eine Hilfe sein. Aus dem „Mosaik Európa" wurde ein Teilchen herausgegriffen, um es dem Leser lieb und wert zu machen. Die Beitráge entstammen der Feder von Christen verschiedener Kirchen und Konfessionen aus der CSSR und der Bundesrepublik Deutschland, zwei benachbarten und doch durch hohe Grenzen getrennten Lándern Europas. In ihrer Mehrzahl handelt es sich um Originalbeitráge, die übersetzt werden műiken. Hátten sie der sprachlichen Gláttung bedurft? Einige Daten und statistische Angaben widersprechen sich. Hátten sie aufeinander abgestimmt werden müssen? Wáre dies überhaupt möglich gewesen für ein Land, in dem auch die Zahl der Christen statistisch nicht klar erfaík ist? Den Autoren und Autorinnen standén unterschiedliche, nicht aufeinander abstimmbare Informationsquellen zur Verfügung, und sie schrieben zudem aus unterschiedlichen Perspektiven, um uns etwas über ihr Land und die Situation der Christen dort zu vermitteln. Dies machte ihre Aufgabe nicht leicht. Die Vermittlung sollte zudem so geschehen, dafi der Hintergrund der Muttersprache, in der gelebt, geglaubt, gebetet und gedacht wird, noch erkennbar ist. Es gehörte für die Herausgeber Mut dazu, die Aufgabe und damit auch die Verantwortung für eine derartige, in ihrer Art erstmalige Publikation zu übernehmen. Dafür sei Frau Jana Opocenská und Herrn Dekán D. Dr. Friedhelm Borggrefe herzlich gedankt. Dem Buch sei eine breite Verwendung - auch zum Weltgebetstag der Frauen 1990, der mit diesen „Christen im Herzen Europas" im Zusammenhang stehen wird - und eine zahlreiche und aufmerksame Leserschaft gewünscht; will es doch dem Verstehen und der Verstándigung dienen. Dietrich Gang Oberlandeskirchenrat i. R. Prásident des Gustav-Adolf-Werkes der EKD