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DAS HERRSCHAFTLICHE HAUSDer Maurermeister Seine FrauSeine zwei Kinder, zwischen neun und dreizehnCharlottenburg. Sogenanntes Berliner Zimmer. Über Eck: Prachtofen mit Bord und Plüschbehang. Stukkaturplafond. Modetapete. Schiller und Goethe.Der Maurermeister auf eine vor ihm liegende Zeichnung weisend: Na, gefällt's Euch? Der Junge: Ei fein.Die Frau: Da haste wieder mal ne doli vornehme Sachezusammenjebastelt.Der Maurermeister : Was!Das Mädel: Guck doch, Mutter, die schöne Säule! Der Maurermeister: Ja, auf die Säule bild ich mir was ein. Mittenmang zwischen's Hauptportal so ne Säule bis untern Balkong vom vierten Stock. Das hat mir wenigstens noch keiner vorgemacht.Der Junge auf die Verzierungen der Säule deutend: Is das chrorrintisch?Der Meister: Na, so alles durcheinander. Man wird sonst zu leicht langweilig. Ich denk mir deshalb auch die Gold-brongcefranjen drum rum vorm ersten und zweiten Stock janz effektvoll.Die Frau: Na und dat Dach, da haste mal wieder ne feine Nummer gemacht. Wo de bloß alle de vielen Jötterstatuen in deim Koppe herhast.Der Junge: Und denn die jrünen Obelisken, Mama! Die Frau: Jaja, scheene, scheene. Und so ville Abwechslung, auch hier an die Fenster; det kann seine Majestät7