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Worte des heiligen Franz über die Freude Sooft die Versuchung der Schwermut über mich kommt, betrachte ich die Heiterkeit meines Begleiters, und seine Heiterkeit befreit mich sogleich von der Versuchung der Schwermut, und ich werde innerlich und äußerlich froh.
Warum zeigst du nach außen deine Trauer und deinen Schmerz über das, was dich innerlich quält? Deine Schwermut soll nur zwischen dir und Gott stehen, und du sollst ihn bitten, dich um seiner Barmherzigkeit willen zu schonen und dir die Freude seines Heiles wiederzugeben, welche du durch die Schuld deiner Sünde verloren hast. Aber vor mir und den anderen sollst du stets heiter sein, denn es ist nicht gut für einen Knecht Gottes, seinen Brüdern ein bekümmertes und trauriges Gesicht zu zeigen.
Meine Brüder, weil also die Heiterkeit des Geistes aus der Keuschheit des Herzens und aus der Reinheit des beharrlichen Gebetes kommt, müssen wir uns vor allem bemühen, diese beiden Tugenden zu gewinnen und zu bewahren, damit ihr Heiterkeit, die an mir und an euch zu schauen und zu fühlen meine heißeste Sehnsucht ist, im Innern besitzet und nach außen hin zeiget: zur Erbauung des Nächsten und zur Schande des bösen Feindes. Denn sein und der Seinigen Anteil ist die Trauer. Uns aber steht es zu, immerdar fröhlich zu sein und uns im Herrn zu freuen.
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